Nette Teenie-Geschichte

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Caplan und Mina sind beste Freunde. Diese Freundschaft begann schon vor einigen Jahren und auch die Mütter der beiden sind befreundet, sie sind alleinerziehend. Hier erhalten wir Einblick in ihr Leben. abwechselnd wird hier aus der jeweiligen Sichtweise der beiden erzählt. Immer wieder gibt es hier Rückblicke in die Vergangenheit. Hier erfahren wir mehr über ihre familiäre Situation, aber auch darüber, wie ihre Freundschaft begann. Mina ist ehr zurückhaltend, nimmt kaum am sozialen Leben teil, aber jetzt endlich ändert sich so einiges. Endlich ein Date und danach bemerkt sie, das es noch mehr im Leben gibt. Endlich ist sie in der Lage, Einladungen für gemeinsame Partys mit Freunden anzunehmen. Caplan freut sich für sie, aber schon bald entdeckt er, das er wahrscheinlich mehr für Mina empfindet. Kann das wirklich gut gehen?

Der Schreibstil ist flüssig und Autorin erzählt uns sehr ruhig und sachlich diese Geschichte. Hier muss ich gestehen, das ich den Einstieg nicht ganz so toll fand. Hier plätschert die Handlung anfangs so dahin und auch in die Protagonisten konnte ich mich nur sehr schwer hinein versetzen. Doch dann wendet sich das Blatt. Die Handlung wird interessant und auch die Gedankengänge konnte man nun sehr gut nachvollziehen. Es gibt einige Szenen, die sehr authentisch sind und man fühlt sich hier zurückversetzt in seine eigene Jugendzeit. Selbstfindung ist nie einfach, wird aber in dieser Geschichte sehr gut beschrieben. Insgesamt ein schöner Roman für Jugendliche, den man gerne weiter empfehlen kann.