Diese Erzählung ist eher leise, zaghaft, langsam und, sorry, langweilig.
Mina und Caplan kennen sich schon seit der Grundschule und sind beste Freunde, obwohl sie ganz unterschiedlich sind. Jetzt machen sie ihren Highschool-Abschluss und Dinge verändern sich, auch zwischen ihnen. Ich mochte Mina und Caplan. Ich war neugierig auf ihre Beziehung. Aber trotz gefühlter tausend Rückblenden hatte ich bis zum Schluss das Gefühl als Leser emotional außen vor zu bleiben und ihrer Beziehung wie das dritte Rad am Wagen zu zusehen. Die Beziehung der beiden wirkt echt und authentisch. Nur eben auch unzugänglich. Was vermutlich deep wirken soll, kam bei mir hauptsächlich emotional distanziert an. Und das trotz einiger wirklich gelungener Szene. Die für mich von der Charakter- und Plotentwicklung zu sehr in der Luft hingen. Ich hatte immer wieder schlicht keine Lust weiterzulesen…
Auch sprachlich-stilistisch hat das Buch mich leider nicht überzeugt. Ich hatte immer wieder Schwierigkeiten mir zu merken, aus wessen Perspektive das jeweilige Kapitel gerade geschrieben war, weil sich dies nicht genug auf die Erzählweise ausgewirkt hat. Genauso habe ich mich in aneinandergereihter wörtlicher Rede verloren. Dass man dem Text deutlich anmerkt, dass es sich um eine Übersetzung handelt, hat auch nicht geholfen.
Am Stärksten fand ich noch die Darstellung der sich entwickelnden Freundschaft zwischen Mina und Hollie und die Auseinandersetzung mit sexualisierter Gewalt, vielleicht wäre ein Fokus auf diese Themen für die Erzählung besser gewesen und hätte statt einzelner guter Szenen ein konsistenteres Ergebnis geliefert.
So ist mein Eindruck aber, dass es sich nicht lohnt „Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens“ zu lesen.
Mina und Caplan kennen sich schon seit der Grundschule und sind beste Freunde, obwohl sie ganz unterschiedlich sind. Jetzt machen sie ihren Highschool-Abschluss und Dinge verändern sich, auch zwischen ihnen. Ich mochte Mina und Caplan. Ich war neugierig auf ihre Beziehung. Aber trotz gefühlter tausend Rückblenden hatte ich bis zum Schluss das Gefühl als Leser emotional außen vor zu bleiben und ihrer Beziehung wie das dritte Rad am Wagen zu zusehen. Die Beziehung der beiden wirkt echt und authentisch. Nur eben auch unzugänglich. Was vermutlich deep wirken soll, kam bei mir hauptsächlich emotional distanziert an. Und das trotz einiger wirklich gelungener Szene. Die für mich von der Charakter- und Plotentwicklung zu sehr in der Luft hingen. Ich hatte immer wieder schlicht keine Lust weiterzulesen…
Auch sprachlich-stilistisch hat das Buch mich leider nicht überzeugt. Ich hatte immer wieder Schwierigkeiten mir zu merken, aus wessen Perspektive das jeweilige Kapitel gerade geschrieben war, weil sich dies nicht genug auf die Erzählweise ausgewirkt hat. Genauso habe ich mich in aneinandergereihter wörtlicher Rede verloren. Dass man dem Text deutlich anmerkt, dass es sich um eine Übersetzung handelt, hat auch nicht geholfen.
Am Stärksten fand ich noch die Darstellung der sich entwickelnden Freundschaft zwischen Mina und Hollie und die Auseinandersetzung mit sexualisierter Gewalt, vielleicht wäre ein Fokus auf diese Themen für die Erzählung besser gewesen und hätte statt einzelner guter Szenen ein konsistenteres Ergebnis geliefert.
So ist mein Eindruck aber, dass es sich nicht lohnt „Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens“ zu lesen.