Zwischen Freundschaft und Veränderung

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tatta47 Avatar

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Der letzte Sommer vor dem Rest des Lebens erzählt die Geschichte von Mina und Caplan, zwei Jugendlichen, die kurz vor dem Ende ihrer Schulzeit stehen und sich plötzlich mit Veränderungen auseinandersetzen müssen. Mina war früher ein sehr zurückgezogenes Mädchen und hatte es in der Schule alles andere als leicht. Wegen ihrer stillen Art wurde sie oft ausgegrenzt und gemobbt. Caplan war damals der Einzige, der wirklich Zeit mit ihr verbrachte. Aus einer eher zufälligen Freundschaft entwickelte sich über die Jahre eine enge Verbindung, obwohl die beiden kaum unterschiedlicher sein könnten. Während Mina eher ruhig und unsicher wirkt, ist Cap offen, beliebt und ständig von Freunden umgeben.
Im letzten gemeinsamen Sommer verändert sich jedoch vieles zwischen den Figuren. Mina beginnt eine Beziehung mit Quinn, der gleichzeitig Caps bester Freund ist. Dadurch entstehen Spannungen und Unsicherheiten, die die Freundschaften auf die Probe stellen. Die Geschichte zeigt dabei sehr gut, wie schwierig diese Zeit zwischen Jugend und Erwachsenwerden sein kann. Man merkt, dass alle Charaktere versuchen, ihren Platz zu finden und Entscheidungen zu treffen, die nicht immer einfach sind.
Das Buch lässt sich sehr schnell lesen, da die Sprache eher einfach gehalten ist. Gerade dadurch wirkt die Geschichte oft locker und angenehm. Teilweise gab es jedoch Formulierungen, die etwas ungewöhnlich wirkten und den Lesefluss kurz unterbrochen haben. Trotzdem konnte mich die Handlung überzeugen, weil sie viele Gefühle und Situationen beschreibt, die wahrscheinlich viele Jugendliche kennen. Besonders gelungen fand ich die unterschiedlichen Charaktere, da sie sehr realistisch dargestellt werden und nicht perfekt wirken. Insgesamt ist es eine schöne Geschichte über Freundschaft, Veränderungen und den letzten Sommer, bevor ein neuer Lebensabschnitt beginnt.