Da geht das Herz ganz weit auf!

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barbaram Avatar

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Schon die erste Seite von „Der Mond im Meer“ hat uns verzaubert. Der Text im Vollmond, die Wolken, die Wellen im Meer und diese ganz besondere Stimmung ziehen einen sofort mitten hinein in die Geschichte. Dazu der knorrige Baum und die zauberhafte kleine Maus, die einem einfach augenblicklich ans Herz wächst.
Die Geschichte ist liebevoll und wunderschön erzählt und zugleich überraschend spannend. Denn plötzlich ist der Mond verschwunden. Ist er etwa ins Meer gefallen? Und vor allem, wird er wieder auftauchen? Diese große Frage begleitet die kleine Maus und mit ihr natürlich auch uns beim Lesen. Gerade dieses Zusammenspiel aus einer so sanften, beinahe poetischen Geschichte und der echten Spannung hat uns unglaublich gut gefallen.
Besonders schön finden wir die Gedanken und Fragen, die sich hinter der Geschichte verbergen. Die kleine Maus versucht zu verstehen, was geschehen ist, und macht sich auf die Suche nach einer Antwort. Dabei erzählt das Buch auf ganz behutsame Weise von Unsicherheit, vom Staunen über die Welt und davon, dass manches vielleicht ganz anders ist, als es zunächst scheint.
Und dann steckt in dieser zauberhaften Geschichte noch eine wunderbare Botschaft über Gemeinschaft. Denn erst durch das gemeinsame Tun kann der Mond gerettet werden. Jeder trägt seinen Teil dazu bei und genau darin liegt für uns etwas besonders Schönes. Jeder von uns ist Teil einer Gemeinschaft, jeder kann etwas beitragen und gemeinsam können Dinge gelingen, die einer allein vielleicht niemals schaffen würde.
Auch die Illustrationen sind einfach wunderschön und schaffen gemeinsam mit dem Text eine ganz eigene, warme und fast magische Atmosphäre.
Wir sprechen eine absolute Leseempfehlung aus!