Zauberhaften Bilderbuch mit kleinen Schwächen

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Die kleine Maus lebt einsam in einem alten Baum. Sie hat nur einen einzigen Freund, den Mond. Die Maus sehnt sich so sehr danach, dass der Mond mit ihr spricht, aber leider bleibt er stumm. Aus lauter Frust wirft sie einen Stein auf ihn, und er fällt vom Himmel und versinkt im Meer. Verzweifelt versucht die kleine Maus, den Mond aus der Tiefe zu retten und bringt sich selbst in große Gefahr.

Das Buch ist durchgehend illustriert. Die Zeichnungen sind wunderschön, verträumt und magisch. Die Maus ist zuckersüß, und man kann sofort erkennen, wie sie sich fühlt. Die Geschichte ist einfach geschrieben, die Sprache ist aber dennoch anspruchsvoll.

Die Story hätte nach meinem Geschmack etwas ausgeklügelter sein können. Ich finde den Anfang sehr gut, aber sie endet irgendwie zu schnell. Ich hätte mir gewünscht, dass die Tiere mehr getüftelt hätten und vielleicht auch einen Fehlversuch, was die Rettung des Mondes betrifft, gemacht hätten. Ich hätte mir auch eine Erklärung gewünscht, wie die Maus es schaffen kann, den Mond so einfach vom Himmel zu schießen. Was mich noch sehr wundert ist, dass das Mäuschen in ihrem Leben wirklich noch nie einem anderen Tier begegnet ist. Für mich ist die Geschichte leider nicht ganz rund.