Zwischen Ruhm und Abgrund - ein Albraum in Kopenhagener
Das Cover des Buches wirkt düster und atmosphärisch. Das abstrakte Muster und die Fliege passen super zum Genre. Der Schreibstil des Autors ist temporeich, direkt und sehr bildhaft. Die Welt des Kopenhagener Nachtlebens wird genauso intensiv beschrieben, wie die Arbeit der Kriminalpolizei. Durch diesen Kontrast wird eine wahnsinnig gute und fesselnde Spannung aufgebaut. Die Welt des jungen und ehrgeizigen DJs Joakim McCoy und sein mysteriöse Verschwinden machen Lust auf mehr. Die beiden Ermittler Sara Levin und Janus West sind starke Charaktere. Besonders Sara ist eine Ermittlerin, mit der man sich leicht identifizieren kann bzw. zu der man eine Verbindung aufbauen kann. Sara, kämpft mit den Schatten ihrer Vergangenheit und ist wild entschlossen die Fälle zu lösen. Janus ist als treuer aber „ungepflegter“ Kollege dargestellt. Ich bin gespannt, was es damit auf sich hat. Ich möchte das Buch unbedingt weiterlesen, da ich glaube, dass „Der Prätorianer“ ein komplexer Thriller ist, der sowohl spannend als auch psychologisch tiefgründig ist. Und ich liebe solche Thriller. Außerdem bin ich natürlich gespannt, was mit Joakim passiert ist und ob die ungelösten Fälle in Verbindung stehen. Auch die Familiengeschichten um Levin und Sara scheint äußerst interessant zu sein.