Antike

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Kopenhagen, die Kälte hat die Stadt voll im Griff. Das Ermittlerduo Sara und Janus werden zu einem Mordfall gerufen. In einer abgelegenen Stelle findet man eine männliche Leiche, statt Augen sind dort antike Goldmünzen, lateinische Wörter sind in den Körper geritzt, die Leber fehlt. Anscheinend hat man es hier mit einem Ritualmord zu tun, doch dann geschehen weitere Morde, man hat es mit einem Serienkiller zu tun und bei jedem Getöteten sind altertümliche Gegenstände gelagert. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, der Täter arbeitet mit großer Akribie. Doch nach umfangreichen Nachforschungen wird bekannt, dass die Münzen aus der Sammlung von Saras Vater stammen, der aber wegen Mordes in Haft ist. Auch Adam, Saras Bruder wird zur Aufklärung mit ins Boot genommen, ein Profiler. Die Jagd nach dem Mörder beginnt, die Kommissare haben einen Verdächtigen im Visier, der sich eigentlich durch das ganze Buch zieht, aber am Ende gibt es ein gewaltiges Show-Down, das uns erstarren läßt. Unklar sind hier die eigentlichen Familienverhältnisse von Sara, denn auch ihr Bruder scheint mit Dämonen zu kämpfen. Wir erfahren hier aber nichts näheres, denn dieser Thriller scheint erst der Auftakt einer Reihe zu sein. Der Autor versteht es ungemein, den Leser auf die Folter zu spannen und auf Irrwege zu führen. Der Spannungsbogen erhöht sich von Kapitel zu Kapitel, die Szenerie ist an einigen Stellen an ekelerregenden Phasen nicht zu überbieten. Hier handelt es sich wirklich darum, was man unter einem Thriller versteht. Das Cover zeigt zerborstene Eisplatten, auf denen eine große buntschillernde Fliege sitzt.