Der Thriller ist wie ein römischer Prätorianer! Es begleitet dich!

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reisemalki Avatar

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Wer schon immer in der Schule mal Latein hatte, wird sich auch mit der römischen Geschichte auseinandergesetzt haben - welche Götter für welches Gebrechen oder frommen Wunsch und welche Teile es in der römischen Armee den wo gab und was deren Aufgaben war. Genau darum geht es auch in "Der Prätorianer" - ein Schatten, welcher sich an die Fersen einer jungen und erfolgreichen Sängerin aus Dänemark heftet und dabei im wahrsten Sinne über Leichen geht. Wobei er diese wunderbar - sofern man es so nennen kann - drapiert. Ich bin mir nicht sicher, ob es das Erstlingswerk von Tobias Bukkehave ist, aber in Deutschland habe ich von ihm noch nichts gelesen. Nun der Klappentext schreibt, es ist der Anfang eines Ermittlerduos, welches durch den Bruder von Sara, Adam, ergänzt wird. Am Anfang habe ich mir mit der erzählerischen Art von Bukkehave etwas schwer getan. Für mich manchmal zu viel Lametta in einem Satz, wenngleich es der Phantasie, gerade bei den Tatorten, ziemlich auf die Sprünge half. Aber ich kenne Thriller in einer harten, kurzen Sprache. Aber wenn man sich damit vertraut gemacht hatte, schlägt einen die Handlung in ihren Bann und lässt einen auch nicht mehr los. Irrungen und Wirrungen in der Handlung inklusive, welche sich automatisch zum Ende hin in einem stramm gespannten Spannungsbogen entladen. Für mich ein überzeugender Start eines neuen Ermittlerduos aus Dänemark!