Die Idee war genial, die Umsetzung nicht
Sara Lewin ist Kriminalkommissarin und kommt mit der Vergangenheit ihres Vaters nicht so ganz klar. Da ist es natürlich sehr schwer, dass sie ihn braucht, um einen entsetzlichen Mordfall zu klären. Doch es bleibt nicht bei diesem einen Ritualmord und sie und ihr Partner Janus West brauchen die Hilfe von Adam, Saras Bruder, der seinem Vater längst vergeben hat.
Dieser Thriller ist einer der Art, die ich nicht gebraucht hätte. Zu kranke Protagonisten, zu deutlich gezeichnet, zu viel ausgemalt. Das erzeugt bei mir nicht Hochspannung, sondern einfach nur Ekel und Widerwillen. Die Wendungen sind klug und interessant, aber insgesamt rettet das nicht über die Längen und Zähigkeiten hinweg, die für mich viel zu häufig aufkamen.
Der Erzählstil ist typisch skandinavisch. Düster und drückend, dunkel und beschwerend, schwer und hart. Dennoch greife ich immer wieder danach und merke jedes Mal, dass es mir nicht gut tut. Daraus sollte ich wohl langsam lernen. Die Kapitel aus Sicht des Mörders waren schlicht und ergreifend abstoßend, eklig, ja schon regelrecht pervers. Mir gefiel der Bezug zur römischen Mythologie, doch leider kam die zu wenig zum Tragen. Dafür umso mehr das private Umfeld bzw. die Vergangenheit von Sara, ihrem Bruder und ihrem Vater. Doch da wird so viel angedeutet und nichts klar ausgesprochen, dass mich das mehr nervt als unterhält. Was genau das soll, werde ich vermutlich nicht erfahren, da ich aktuell nicht davon ausgehe, einen weiteren Band der Reihe zu lesen oder hören.
Die Grundidee ist nicht so übel, aber ebenso krank, wie der Täter. Da bin ich dann versucht zu überlegen, wie viel davon im Autor steckt, wie dessen Phantasie wohl entstanden sein mag. Auch der geniale Sprecher Oliver Siebeck rettet nicht viel. Es gibt keine Figur, die ich wirklich mag oder zu der ich gar eine Verbundenheit fühle, mich mit ihr identifizieren könnte. Das ist immer sehr schlecht. Mit viel gutem Willen kann ich gerade noch so drei Sterne geben.
Dieser Thriller ist einer der Art, die ich nicht gebraucht hätte. Zu kranke Protagonisten, zu deutlich gezeichnet, zu viel ausgemalt. Das erzeugt bei mir nicht Hochspannung, sondern einfach nur Ekel und Widerwillen. Die Wendungen sind klug und interessant, aber insgesamt rettet das nicht über die Längen und Zähigkeiten hinweg, die für mich viel zu häufig aufkamen.
Der Erzählstil ist typisch skandinavisch. Düster und drückend, dunkel und beschwerend, schwer und hart. Dennoch greife ich immer wieder danach und merke jedes Mal, dass es mir nicht gut tut. Daraus sollte ich wohl langsam lernen. Die Kapitel aus Sicht des Mörders waren schlicht und ergreifend abstoßend, eklig, ja schon regelrecht pervers. Mir gefiel der Bezug zur römischen Mythologie, doch leider kam die zu wenig zum Tragen. Dafür umso mehr das private Umfeld bzw. die Vergangenheit von Sara, ihrem Bruder und ihrem Vater. Doch da wird so viel angedeutet und nichts klar ausgesprochen, dass mich das mehr nervt als unterhält. Was genau das soll, werde ich vermutlich nicht erfahren, da ich aktuell nicht davon ausgehe, einen weiteren Band der Reihe zu lesen oder hören.
Die Grundidee ist nicht so übel, aber ebenso krank, wie der Täter. Da bin ich dann versucht zu überlegen, wie viel davon im Autor steckt, wie dessen Phantasie wohl entstanden sein mag. Auch der geniale Sprecher Oliver Siebeck rettet nicht viel. Es gibt keine Figur, die ich wirklich mag oder zu der ich gar eine Verbundenheit fühle, mich mit ihr identifizieren könnte. Das ist immer sehr schlecht. Mit viel gutem Willen kann ich gerade noch so drei Sterne geben.