Düster, spannend und voller Geheimnisse
Von der ersten Seite an hat mich die düstere und beklemmende Atmosphäre dieser Geschichte gepackt. Schnee, eisige Kälte, Kerzenlicht und die ungewöhnlich inszenierten Tatorte schaffen eine Stimmung, die hervorragend zu den Ritualmorden passt. Die Spannung bleibt dabei über weite Strecken konstant hoch, sodass ich immer wissen wollte, wie die Ermittlungen weitergehen und welches Geheimnis hinter den Morden steckt.
Besonders gut gefallen haben mir die Figuren. Sara, Janus und die weiteren Charaktere sind keine glattpolierten Ermittler, sondern haben ihre Ecken und Kanten. Gerade dadurch wirken sie interessant und lebendig. Auch die komplizierte Beziehung innerhalb der Familie bietet eigentlich viel Potenzial. Die Vergangenheit des Vaters, seine Verurteilung wegen Mordes und die damit verbundene Entfremdung der Geschwister haben mich neugierig gemacht und waren für mich einer der interessantesten Aspekte der Geschichte. Genau hier hätte ich mir allerdings mehr gewünscht. Nach der Ankündigung im Klappentext hatte ich erwartet, dass die Familiengeschichte einen größeren Raum einnimmt und stärker mit den aktuellen Ermittlungen verbunden wird. Stattdessen bleibt dieser Teil für meinen Geschmack etwas im Hintergrund. Besonders die Rolle des Vaters hat mich enttäuscht, da ich mir von dieser Figur und ihrer Beteiligung am Fall deutlich mehr versprochen hatte. Hier hätte die Geschichte für mich emotional noch einiges herausholen können.
Sehr gelungen fand ich dagegen die historischen Bezüge. Die Informationen rund um die Antike und die Bedeutung der Goldmünzen fügen sich gut in die Handlung ein, ohne wie ein reiner Exkurs zu wirken. Dadurch wird auch der Titel verständlicher und bekommt im Laufe der Geschichte eine zusätzliche Bedeutung. Die Verbindung von historischen Elementen und modernen Ritualmorden hat mir gut gefallen und gibt dem Thriller eine eigene Note.
Insgesamt ist es ein atmosphärischer und durchgehend spannender Krimi mit interessanten Figuren und einer angenehm düsteren Grundstimmung, wobei einige Aspekte, insbesondere die angekündigte Familiengeschichte für mich stärker ausgearbeitet werden dürften.
Besonders gut gefallen haben mir die Figuren. Sara, Janus und die weiteren Charaktere sind keine glattpolierten Ermittler, sondern haben ihre Ecken und Kanten. Gerade dadurch wirken sie interessant und lebendig. Auch die komplizierte Beziehung innerhalb der Familie bietet eigentlich viel Potenzial. Die Vergangenheit des Vaters, seine Verurteilung wegen Mordes und die damit verbundene Entfremdung der Geschwister haben mich neugierig gemacht und waren für mich einer der interessantesten Aspekte der Geschichte. Genau hier hätte ich mir allerdings mehr gewünscht. Nach der Ankündigung im Klappentext hatte ich erwartet, dass die Familiengeschichte einen größeren Raum einnimmt und stärker mit den aktuellen Ermittlungen verbunden wird. Stattdessen bleibt dieser Teil für meinen Geschmack etwas im Hintergrund. Besonders die Rolle des Vaters hat mich enttäuscht, da ich mir von dieser Figur und ihrer Beteiligung am Fall deutlich mehr versprochen hatte. Hier hätte die Geschichte für mich emotional noch einiges herausholen können.
Sehr gelungen fand ich dagegen die historischen Bezüge. Die Informationen rund um die Antike und die Bedeutung der Goldmünzen fügen sich gut in die Handlung ein, ohne wie ein reiner Exkurs zu wirken. Dadurch wird auch der Titel verständlicher und bekommt im Laufe der Geschichte eine zusätzliche Bedeutung. Die Verbindung von historischen Elementen und modernen Ritualmorden hat mir gut gefallen und gibt dem Thriller eine eigene Note.
Insgesamt ist es ein atmosphärischer und durchgehend spannender Krimi mit interessanten Figuren und einer angenehm düsteren Grundstimmung, wobei einige Aspekte, insbesondere die angekündigte Familiengeschichte für mich stärker ausgearbeitet werden dürften.