Düsterer Psychothriller
Ein grausam zugerichteter Toter wird in einer Trafostation gefunden. Der Leichnam ist regelrecht inszeniert. Daneben liegen Artefakte, die an die Prätorianer des alten Rom erinnern. Weitere ähnlich präsentierte Opfer folgen. Die Ermittler Sara Levin und Janus West übernehmen den Fall. Da die Mordserie immer rätselhafter wird, bittet Sara ihren Bruder Adam, einen Spezialisten für Täterprofile, um Unterstützung. Noch ungewöhnlicher ist ihre zweite Anlaufstelle- Es ist Ihr Vater, ein profunder Kenner der Szene. Aber er sitzt selbst wegen Mordes im Gefängnis, wird trotzdem zu einem wichtigen Berater.
„Der Prätorianer“ von Tobias Bukkehave ist ein beklemmender Psychothriller mit einer außergewöhnlichen Grundidee. Der Täter lebt in dem Wahn, ein Prätorianer des alten Rom zu sein, und verleiht seinen Morden eine spirituell-rituelle Symbolik. Gerade diese verstörende Verbindung aus Psychologie, Mythos und Serienmord hebt den Roman von vielen anderen Thrillern ab.
Besonders gefallen hat mir die dichte, unheilvolle Atmosphäre. Die Handlung bleibt durchgehend spannend, und nach und nach setzt sich das Puzzle aus Symbolen, Motiven und Täterpsychologie zusammen. Auch die Figuren wirken glaubwürdig und verleihen der Geschichte Tiefe.
Man sollte allerdings wissen: Dieses Buch ist nichts für zarte Gemüter. Die Morde sind grausam geschildert, und die rituellen Inszenierungen sorgen für einige Gänsehautmomente.
Am Ende bleibt ein deutlicher Cliffhanger, der nicht alle Handlungsstränge auflöst. Das hat mich zunächst überrascht, lässt sich aber damit erklären, dass „Der Prätorianer“ der Auftakt einer geplanten Reihe ist. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es mit Sara Levin und Janus West weitergeht.
„Der Prätorianer“ von Tobias Bukkehave ist ein beklemmender Psychothriller mit einer außergewöhnlichen Grundidee. Der Täter lebt in dem Wahn, ein Prätorianer des alten Rom zu sein, und verleiht seinen Morden eine spirituell-rituelle Symbolik. Gerade diese verstörende Verbindung aus Psychologie, Mythos und Serienmord hebt den Roman von vielen anderen Thrillern ab.
Besonders gefallen hat mir die dichte, unheilvolle Atmosphäre. Die Handlung bleibt durchgehend spannend, und nach und nach setzt sich das Puzzle aus Symbolen, Motiven und Täterpsychologie zusammen. Auch die Figuren wirken glaubwürdig und verleihen der Geschichte Tiefe.
Man sollte allerdings wissen: Dieses Buch ist nichts für zarte Gemüter. Die Morde sind grausam geschildert, und die rituellen Inszenierungen sorgen für einige Gänsehautmomente.
Am Ende bleibt ein deutlicher Cliffhanger, der nicht alle Handlungsstränge auflöst. Das hat mich zunächst überrascht, lässt sich aber damit erklären, dass „Der Prätorianer“ der Auftakt einer geplanten Reihe ist. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es mit Sara Levin und Janus West weitergeht.