Ein Mörder, der die alten Römer liebt

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fredhel Avatar

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Dieser Thriller entführt uns in das winterliche Kopenhagen. Im Mittelpunkt stehen die Kriminalkommissare Sara Levin und Janus West sowie der Profiler Adam Levin. Die Geschwister Levin tragen eine schwere Last mit sich herum: Ihr Vater, ein hochintelligenter Serienmörder, sitzt im Gefängnis, allerdings wurde er damals nur aufgrund von Indizien verurteilt und ist nie richtig überführt worden. Als nun eine neue Mordserie mit Bezug auf die römische Antike beginnt, führt eine Spur plötzlich auch zu Vater Levin.

Der Schreibstil ist geradlinig und die Geschichte von Anfang an spannend aufgebaut. Allerdings verläuft die Handlung zügig, für meinen Geschmack fast schon ein bisschen zu zügig. Dadurch wirkt das Ganze an manchen Stellen leider auch etwas zu schnell und plakativ abgehandelt.

Der Fall an sich wird am Ende logisch aufgelöst. Der Knalleffekt ganz zum Schluss hinterlässt allerdings ein ziemlich mulmiges Gefühl und wirft die Frage auf, wie das in der Fortsetzung wohl weitergehen mag. Insgesamt trotz des hohen Tempos eine spannende und lohnenswerte Lektüre, für die ich gerne gute vier Sterne vergebe.