Ein starker Auftakt mit düsterer Atmosphäre
„Der Prätorianer“ hat mich vor allem durch seine ungewöhnliche Mischung aus klassischer Ermittlungsarbeit und einer ziemlich düsteren Familiengeschichte überzeugt. Der eigentliche Fall entwickelt sich zunächst eher langsam, während man Sara Levin und ihren Kollegen Janus West kennenlernt. Gerade Saras familiärer Hintergrund wird dabei immer wichtiger, denn ihr Vater sitzt wegen eines Mordes im Gefängnis und auch ihr Bruder Adam, ein Psychologe, wirkt alles andere als leicht zu durchschauen.
Als mehrere junge Männer unter rätselhaften Umständen getötet und auf auffällige Weise inszeniert werden, nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf. Die Bezüge zur römischen Antike fand ich dabei besonders interessant. Die ungewöhnlichen Tatorte sorgen für eine beklemmende Atmosphäre und werfen immer neue Fragen auf.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und erinnert durch die vielen Dialoge tatsächlich ein wenig an eine gute Krimiserie. In der ersten Hälfte hätte für meinen Geschmack zwar etwas mehr Tempo nicht geschadet, dafür wird es später zunehmend spannender und die verschiedenen Handlungsstränge greifen immer besser ineinander.
Besonders gut gefallen haben mir Sara und Janus als Ermittlerduo. Beide wirken glaubwürdig und bringen ihre eigenen Probleme mit, ohne dass die Figuren dadurch überladen wirken. Dazu kommt das winterliche Kopenhagen als sehr passende Kulisse.
Insgesamt ein spannender und atmosphärischer Thriller mit einer interessanten Grundidee, einer starken Familiengeschichte und einem Finale, das einige offene Fragen beantwortet, gleichzeitig aber Lust auf mehr macht. Ich würde Sara und Janus definitiv gerne bei ihrem nächsten Fall wieder begleiten.
Als mehrere junge Männer unter rätselhaften Umständen getötet und auf auffällige Weise inszeniert werden, nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf. Die Bezüge zur römischen Antike fand ich dabei besonders interessant. Die ungewöhnlichen Tatorte sorgen für eine beklemmende Atmosphäre und werfen immer neue Fragen auf.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und erinnert durch die vielen Dialoge tatsächlich ein wenig an eine gute Krimiserie. In der ersten Hälfte hätte für meinen Geschmack zwar etwas mehr Tempo nicht geschadet, dafür wird es später zunehmend spannender und die verschiedenen Handlungsstränge greifen immer besser ineinander.
Besonders gut gefallen haben mir Sara und Janus als Ermittlerduo. Beide wirken glaubwürdig und bringen ihre eigenen Probleme mit, ohne dass die Figuren dadurch überladen wirken. Dazu kommt das winterliche Kopenhagen als sehr passende Kulisse.
Insgesamt ein spannender und atmosphärischer Thriller mit einer interessanten Grundidee, einer starken Familiengeschichte und einem Finale, das einige offene Fragen beantwortet, gleichzeitig aber Lust auf mehr macht. Ich würde Sara und Janus definitiv gerne bei ihrem nächsten Fall wieder begleiten.