Eine Mischung aus Kriminalroman, Psychothriller und psychologisch grundierter Familiengeschichte
Inhalt & Handlung:
Ein junger Mann wird bestialisch ermordet aufgefunden, wobei der Fundort der Leiche auffällig inszeniert erscheint: er befindet sich inmitten hundert Kerzen, in seiner Haut ist ein Schriftzug eingeritzt, seine Augen wurden mit Goldmünzen antiker Herkunft bedeckt, zudem wurden neben dem Leichnam Gegenstände hinterlassen, die Hinweise auf die römische Mythologie vermuten lassen. Dieser Mord ist jedoch nur der Auftakt einer Reihe von offensichtlichen Ritualmorden, die alle in Bezug zur Antike stehen, von der der Mörder besessen zu sein scheint.
Mit der Ermittlungsarbeit betraut werden die Kriminalkommissarin Sara Levin sowie ihr Partner Janus West, in weiterer Folge wird Saras Bruder Adam, der sich als Profiler mit Bezug zu Serienverbrechern einen Namen gemacht hatte. Das Verhältnis der Geschwister zueinander ist ambivalent, seitdem ihr gemeinsamer Vater wegen Mordes verurteilt worden war.
Schreibstil:
Tobias Bukkehaves „Der Prätorianer“ präsentiert sich als düsterer Kriminalroman, der klassische Elemente des Thrillers mit Motiven aus der Antike und einer stark psychologisch geprägten Familiengeschichte verbindet. Bereits der Beginn erzeugt eine beklemmende Atmosphäre: Schnee, eisige Kälte, unzählige Kerzen und ein rituell inszenierter Leichnam eines jungen Mannes bedienen sich einer Bildsprache, die das Geschehen zwischen rationaler Ermittlungsarbeit und brutalem Schrecken bewegt. Die Morde wirken dadurch nicht wie gewöhnliche Verbrechen, sondern haben etwas Ritualisiertes und fast schon Künstlerisches – was gleichzeitig ziemlich verstörend ist.
Daneben nimmt auch die Familiengeschichte immer mehr Raum ein. Die Vergangenheit von Sara und Adam wird nicht einfach irgendwo dazwischengeschoben, sondern mit dem aktuellen Fall verbunden. Dadurch bekommt die Geschichte noch eine persönliche Ebene, die über die reine Tätersuche hinausgeht.
Charaktere:
Im Zentrum steht Kriminalkommissarin Sara Levin, deren berufliche Ermittlungen zunehmend mit ihrer familiären Biografie kollidieren. Sie ist als Ermittlerin gewohnt, einen gewissen Abstand zu den Fällen zu bewahren. Bei diesem Fall funktioniert das allerdings immer weniger, weil ihre eigene Familiengeschichte plötzlich eine Rolle spielt.- Dass ausgerechnet ihr wegen Mordes verurteilter Vater mit den antiken Goldmünzen in Verbindung gebracht wird, gibt der Erzählung zusätzlichen Zündstoff: Die Vergangenheit drängt in die Gegenwart und zwingt Sara dazu, vermeintlich gesicherte Wahrheiten neu zu hinterfragen.
Ihr Bruder Adam hingegen ist ganz anders mit der Vergangenheit umgegangen. Während Sara den Kontakt zum Vater komplett abgebrochen hat, sucht Adam noch immer nach dessen Anerkennung. Seine Arbeit als Profiler nutzt er sogar als Vorwand, um mit seinem Vater in Kontakt bleiben zu können. Er behauptet, ein Buch über Serienmörder schreiben zu wollen, obwohl dahinter eigentlich ein ganz persönliches Bedürfnis steckt.
Das fand ich an Adam besonders interessant, denn dadurch bekommt seine Figur eine gewisse Verletzlichkeit. Er ist beruflich derjenige, der andere Menschen und ihre Motive analysieren kann, schafft es aber selbst nicht wirklich, sich aus seiner familiären Abhängigkeit zu lösen.
Auch die Beziehung zwischen Sara und Adam ist dadurch interessant. Beide sind durch dieselbe Vergangenheit geprägt, gehen aber völlig unterschiedlich damit um. Der Kriminalfall bringt sie nun wieder zusammen und zwingt sie gleichzeitig dazu, sich mit Dingen auseinanderzusetzen, die sie lieber verdrängt hätten.
Cover:
Das Cover ist definitiv ein Hingucker und passt meiner Meinung nach sehr gut zum Buch.
Die helle, kalte Gestaltung mit den Eiskristall-Strukturen vermittelt zunächst etwas Ruhiges und beinahe Steriles. Dazu steht die Fliege in einem interessanten Gegensatz. Eigentlich ist eine einzelne Fliege auf den ersten Blick nichts Besonderes. In diesem Zusammenhang bekommt sie aber eine ganz andere Bedeutung, denn Fliegen verbindet man automatisch mit Verfall und Tod.
Durch den kleinen roten Akzent wird dieser Eindruck noch verstärkt. Aus einem unscheinbaren Detail wird plötzlich ein Hinweis auf Gewalt und Mord.
Man kann das Cover aber auch noch anders betrachten: Der Täter inszeniert seine Opfer wie Kunstwerke der Antike. Die Fliege könnte deshalb daran erinnern, dass hinter dieser künstlichen Ästhetik letztlich immer noch tote Menschen stehen. Die Schönheit der Inszenierung kann also nicht darüber hinwegtäuschen, dass es um Vergänglichkeit und Tod geht.
Sprecher:
Oliver Siebeck hat eine angenehme und ruhige Stimme, die meiner Meinung nach gut zu der Geschichte passt. Seine Art zu lesen ist eher sachlich und zurückhaltend.
Was mir allerdings etwas gefehlt hat, war die stärkere Unterscheidung der einzelnen Charaktere. Durch unterschiedliche Stimmen oder etwas mehr Modulation hätte man die Figuren beim Hören vermutlich noch leichter auseinanderhalten können.
Meinung:
Tobias Bukkehaves „Der Prätorianer“ verbindet die typische Merkmale des Kriminalromans mit Elementen des Psychothrillers und einer psychologisch grundierten Familiengeschichte. Schon die ersten Morde sind ziemlich eindrucksvoll beschrieben: Schnee, eisige Kälte, einer Vielzahl an Kerzen, antike Goldmünzen und lateinische Inschriften auf dem Leichnam erzeugen eine beklemmende, fast schon morbide Atmosphäre.
Interessant fand ich auch, dass die Handlung gar nicht so stark darauf ausgelegt ist, ständig neue Verdächtige aus dem Hut zu zaubern. Der Kreis der möglichen Täter bleibt vergleichsweise klein. Dadurch steht irgendwann weniger die Frage im Mittelpunkt, wer der Täter ist, sondern vielmehr, warum er diese Morde begeht und was hinter den Inszenierungen steckt. Die Spannung entsteht folglich weniger durch die permanente Neubewertung verschiedener Verdächtiger als durch die schrittweise Entschlüsselung der Bedeutung der Morde.
Eine zentrale Rolle spielt dabei Christian Levin, Saras und Adams Vater. Als ehemaliger Professor für klassische Archäologie besitzt er genau das Wissen, das die Ermittler brauchen. Gleichzeitig sitzt er wegen Mordes im Gefängnis und ist alles andere als eine neutrale Informationsquelle.
Die Situation hat mich ein wenig an „Das Schweigen der Lämmer“ erinnert. Auch dort müssen Ermittler auf das Wissen eines inhaftierten Mörders zurückgreifen, der dieses Wissen natürlich nicht einfach aus reiner Hilfsbereitschaft weitergibt. Ähnlich ist es hier: Christian Levin weiß, dass Sara und Adam ihn brauchen, und nutzt dieses Wissen für sich.
Besonders spannend fand ich dabei die unterschiedlichen Beziehungen der Geschwister zu ihrem Vater. Sara hat nach seiner Verurteilung den Kontakt zu ihm abgebrochen. Adam hingegen versucht noch immer, seine Anerkennung zu bekommen. Dass er dafür sogar seine Arbeit als Profiler vorschiebt, fand ich gleichzeitig interessant wie traurig.
Christian durchschaut seinen Sohn natürlich und macht seine Informationen davon abhängig, dass Adam ein Gespräch zwischen ihm und Sara ermöglicht. Dadurch entsteht eine interessante Dynamik: Obwohl Christian im Gefängnis sitzt und eigentlich derjenige sein sollte, der am wenigsten Kontrolle über die Situation hat, bestimmt er plötzlich die Bedingungen.
Sara muss sich schließlich darauf einlassen, mit ihrem Vater zu sprechen – und genau dadurch wird die Familiengeschichte zu einem festen Bestandteil der Ermittlungen.
Für mich ist das auch eine der Stärken des Romans. Die Familiengeschichte steht nicht einfach neben dem Kriminalfall, sondern beeinflusst ihn immer wieder. Es geht dadurch nicht nur um die Frage, wer für die Morde verantwortlich ist, sondern auch darum, wie sehr vergangene Ereignisse Menschen noch Jahre später beeinflussen können.
Persönliche Kritikpunkte:
Ein bisschen enttäuscht war ich allerdings von der Auflösung. Gerade weil die Handlung zuvor so detailliert aufgebaut wird und die Morde mit so vielen Symbolen verbunden sind, hatte ich mir vom Ende etwas mehr erhofft.
Die Auflösung war für mich im Vergleich zum Rest der Geschichte etwas zu konstruiert und stellenweise fast schon plump. Spannend bleibt es zwar bis zum Schluss, aber ganz überzeugen konnte mich die Lösung des Falls leider nicht.
Fazit:
„Der Prätorianer“ ist für mich vor allem eine interessante Mischung aus Kriminalroman, Psychothriller und Familiengeschichte. Besonders die Verbindung zwischen den ritualisierten Morden und der schwierigen Vergangenheit von Sara und Adam hat mir gefallen.
Ein junger Mann wird bestialisch ermordet aufgefunden, wobei der Fundort der Leiche auffällig inszeniert erscheint: er befindet sich inmitten hundert Kerzen, in seiner Haut ist ein Schriftzug eingeritzt, seine Augen wurden mit Goldmünzen antiker Herkunft bedeckt, zudem wurden neben dem Leichnam Gegenstände hinterlassen, die Hinweise auf die römische Mythologie vermuten lassen. Dieser Mord ist jedoch nur der Auftakt einer Reihe von offensichtlichen Ritualmorden, die alle in Bezug zur Antike stehen, von der der Mörder besessen zu sein scheint.
Mit der Ermittlungsarbeit betraut werden die Kriminalkommissarin Sara Levin sowie ihr Partner Janus West, in weiterer Folge wird Saras Bruder Adam, der sich als Profiler mit Bezug zu Serienverbrechern einen Namen gemacht hatte. Das Verhältnis der Geschwister zueinander ist ambivalent, seitdem ihr gemeinsamer Vater wegen Mordes verurteilt worden war.
Schreibstil:
Tobias Bukkehaves „Der Prätorianer“ präsentiert sich als düsterer Kriminalroman, der klassische Elemente des Thrillers mit Motiven aus der Antike und einer stark psychologisch geprägten Familiengeschichte verbindet. Bereits der Beginn erzeugt eine beklemmende Atmosphäre: Schnee, eisige Kälte, unzählige Kerzen und ein rituell inszenierter Leichnam eines jungen Mannes bedienen sich einer Bildsprache, die das Geschehen zwischen rationaler Ermittlungsarbeit und brutalem Schrecken bewegt. Die Morde wirken dadurch nicht wie gewöhnliche Verbrechen, sondern haben etwas Ritualisiertes und fast schon Künstlerisches – was gleichzeitig ziemlich verstörend ist.
Daneben nimmt auch die Familiengeschichte immer mehr Raum ein. Die Vergangenheit von Sara und Adam wird nicht einfach irgendwo dazwischengeschoben, sondern mit dem aktuellen Fall verbunden. Dadurch bekommt die Geschichte noch eine persönliche Ebene, die über die reine Tätersuche hinausgeht.
Charaktere:
Im Zentrum steht Kriminalkommissarin Sara Levin, deren berufliche Ermittlungen zunehmend mit ihrer familiären Biografie kollidieren. Sie ist als Ermittlerin gewohnt, einen gewissen Abstand zu den Fällen zu bewahren. Bei diesem Fall funktioniert das allerdings immer weniger, weil ihre eigene Familiengeschichte plötzlich eine Rolle spielt.- Dass ausgerechnet ihr wegen Mordes verurteilter Vater mit den antiken Goldmünzen in Verbindung gebracht wird, gibt der Erzählung zusätzlichen Zündstoff: Die Vergangenheit drängt in die Gegenwart und zwingt Sara dazu, vermeintlich gesicherte Wahrheiten neu zu hinterfragen.
Ihr Bruder Adam hingegen ist ganz anders mit der Vergangenheit umgegangen. Während Sara den Kontakt zum Vater komplett abgebrochen hat, sucht Adam noch immer nach dessen Anerkennung. Seine Arbeit als Profiler nutzt er sogar als Vorwand, um mit seinem Vater in Kontakt bleiben zu können. Er behauptet, ein Buch über Serienmörder schreiben zu wollen, obwohl dahinter eigentlich ein ganz persönliches Bedürfnis steckt.
Das fand ich an Adam besonders interessant, denn dadurch bekommt seine Figur eine gewisse Verletzlichkeit. Er ist beruflich derjenige, der andere Menschen und ihre Motive analysieren kann, schafft es aber selbst nicht wirklich, sich aus seiner familiären Abhängigkeit zu lösen.
Auch die Beziehung zwischen Sara und Adam ist dadurch interessant. Beide sind durch dieselbe Vergangenheit geprägt, gehen aber völlig unterschiedlich damit um. Der Kriminalfall bringt sie nun wieder zusammen und zwingt sie gleichzeitig dazu, sich mit Dingen auseinanderzusetzen, die sie lieber verdrängt hätten.
Cover:
Das Cover ist definitiv ein Hingucker und passt meiner Meinung nach sehr gut zum Buch.
Die helle, kalte Gestaltung mit den Eiskristall-Strukturen vermittelt zunächst etwas Ruhiges und beinahe Steriles. Dazu steht die Fliege in einem interessanten Gegensatz. Eigentlich ist eine einzelne Fliege auf den ersten Blick nichts Besonderes. In diesem Zusammenhang bekommt sie aber eine ganz andere Bedeutung, denn Fliegen verbindet man automatisch mit Verfall und Tod.
Durch den kleinen roten Akzent wird dieser Eindruck noch verstärkt. Aus einem unscheinbaren Detail wird plötzlich ein Hinweis auf Gewalt und Mord.
Man kann das Cover aber auch noch anders betrachten: Der Täter inszeniert seine Opfer wie Kunstwerke der Antike. Die Fliege könnte deshalb daran erinnern, dass hinter dieser künstlichen Ästhetik letztlich immer noch tote Menschen stehen. Die Schönheit der Inszenierung kann also nicht darüber hinwegtäuschen, dass es um Vergänglichkeit und Tod geht.
Sprecher:
Oliver Siebeck hat eine angenehme und ruhige Stimme, die meiner Meinung nach gut zu der Geschichte passt. Seine Art zu lesen ist eher sachlich und zurückhaltend.
Was mir allerdings etwas gefehlt hat, war die stärkere Unterscheidung der einzelnen Charaktere. Durch unterschiedliche Stimmen oder etwas mehr Modulation hätte man die Figuren beim Hören vermutlich noch leichter auseinanderhalten können.
Meinung:
Tobias Bukkehaves „Der Prätorianer“ verbindet die typische Merkmale des Kriminalromans mit Elementen des Psychothrillers und einer psychologisch grundierten Familiengeschichte. Schon die ersten Morde sind ziemlich eindrucksvoll beschrieben: Schnee, eisige Kälte, einer Vielzahl an Kerzen, antike Goldmünzen und lateinische Inschriften auf dem Leichnam erzeugen eine beklemmende, fast schon morbide Atmosphäre.
Interessant fand ich auch, dass die Handlung gar nicht so stark darauf ausgelegt ist, ständig neue Verdächtige aus dem Hut zu zaubern. Der Kreis der möglichen Täter bleibt vergleichsweise klein. Dadurch steht irgendwann weniger die Frage im Mittelpunkt, wer der Täter ist, sondern vielmehr, warum er diese Morde begeht und was hinter den Inszenierungen steckt. Die Spannung entsteht folglich weniger durch die permanente Neubewertung verschiedener Verdächtiger als durch die schrittweise Entschlüsselung der Bedeutung der Morde.
Eine zentrale Rolle spielt dabei Christian Levin, Saras und Adams Vater. Als ehemaliger Professor für klassische Archäologie besitzt er genau das Wissen, das die Ermittler brauchen. Gleichzeitig sitzt er wegen Mordes im Gefängnis und ist alles andere als eine neutrale Informationsquelle.
Die Situation hat mich ein wenig an „Das Schweigen der Lämmer“ erinnert. Auch dort müssen Ermittler auf das Wissen eines inhaftierten Mörders zurückgreifen, der dieses Wissen natürlich nicht einfach aus reiner Hilfsbereitschaft weitergibt. Ähnlich ist es hier: Christian Levin weiß, dass Sara und Adam ihn brauchen, und nutzt dieses Wissen für sich.
Besonders spannend fand ich dabei die unterschiedlichen Beziehungen der Geschwister zu ihrem Vater. Sara hat nach seiner Verurteilung den Kontakt zu ihm abgebrochen. Adam hingegen versucht noch immer, seine Anerkennung zu bekommen. Dass er dafür sogar seine Arbeit als Profiler vorschiebt, fand ich gleichzeitig interessant wie traurig.
Christian durchschaut seinen Sohn natürlich und macht seine Informationen davon abhängig, dass Adam ein Gespräch zwischen ihm und Sara ermöglicht. Dadurch entsteht eine interessante Dynamik: Obwohl Christian im Gefängnis sitzt und eigentlich derjenige sein sollte, der am wenigsten Kontrolle über die Situation hat, bestimmt er plötzlich die Bedingungen.
Sara muss sich schließlich darauf einlassen, mit ihrem Vater zu sprechen – und genau dadurch wird die Familiengeschichte zu einem festen Bestandteil der Ermittlungen.
Für mich ist das auch eine der Stärken des Romans. Die Familiengeschichte steht nicht einfach neben dem Kriminalfall, sondern beeinflusst ihn immer wieder. Es geht dadurch nicht nur um die Frage, wer für die Morde verantwortlich ist, sondern auch darum, wie sehr vergangene Ereignisse Menschen noch Jahre später beeinflussen können.
Persönliche Kritikpunkte:
Ein bisschen enttäuscht war ich allerdings von der Auflösung. Gerade weil die Handlung zuvor so detailliert aufgebaut wird und die Morde mit so vielen Symbolen verbunden sind, hatte ich mir vom Ende etwas mehr erhofft.
Die Auflösung war für mich im Vergleich zum Rest der Geschichte etwas zu konstruiert und stellenweise fast schon plump. Spannend bleibt es zwar bis zum Schluss, aber ganz überzeugen konnte mich die Lösung des Falls leider nicht.
Fazit:
„Der Prätorianer“ ist für mich vor allem eine interessante Mischung aus Kriminalroman, Psychothriller und Familiengeschichte. Besonders die Verbindung zwischen den ritualisierten Morden und der schwierigen Vergangenheit von Sara und Adam hat mir gefallen.