Familiäre Verwicklungen

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flotteranton Avatar

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Ein toter junger Mann, auf dessen Augenlidern jeweils eine antike Goldmünze liegt, rundherum altertümliche Gegenstände und das Ganze wird von vielen Kerzen erhellt. Das ist der Anblick, der sich der Kriminalkommissarin Sara Levin und ihrem Partner Janus West bietet. Was hat es mit dieser Szenerie auf sich? Bevor das Team eine bestimmte Richtung für die Ermittlung einschlagen kann, wird ein zweiter Leichnam gefunden.

Sara ist keine Frau, die einem auf Anhieb sympathisch ist. Sie ist eigensinnig und bestimmt gerne die Richtung. Sie ist geprägt von einem familiären Ereignis in der Vergangenheit, welches sie hier wieder einholt. Janus West ist der ausgleichende Part bei diesem Ermittlerduo.

Mich hat dieser Thriller schnell gepackt. Leider fand ich dann das, wenn auch schlüssige, Ende konstruiert und teilweise unglaubwürdig. Interessant waren für mich die historischen Artefakte und der geschichtliche Hintergrund dazu. Hier konnte ich einiges Neues lernen.

Insgesamt jedoch hat mir der Thriller von Tobias Bukkehave gut gefallen. Da sich am Ende noch eine unbeantwortete Frage ergibt, bin ich gespannt auf die Fortsetzung.