Genialer Profiler und düstere Tatorte
Was für ein unkreatives und absolut nichtssagendes Cover! Dabei sollte hier eigentlich durch inhaltliche Anspielungen ein visueller Vorgeschmack geboten werden, anstatt typischem Einheitsbrei. Zum Glück habe ich trotzdem zugegriffen, denn für ein Debüt konnte mich die Story wirklich positiv überraschen!
Ein großes Lob muss ich für den unverblümten Schreibstil aussprechen. Jeder Tatort erwacht durch die starke Immersion direkt zum Leben und sorgt für diese schön düstere Atmosphäre, als würde man die Szenarien selbst miterleben. Kurze Kapitel sorgen für einen echten Sog, sodass man die Zeit vergisst und ständig noch ein Kapitel lesen möchte. Allein die abwechslungsreichen Einblicke in forensische Arbeiten und Profiler-Methoden, die das Rätsel Schritt für Schritt zusammensetzen, kombiniert mit der antiken Mythologie? Einfach grandios! In einem angenehmen Tempo wird die Handlung immer komplexer sowie spannender und sorgt schlussendlich für einen Thriller der ganz besonderen Art.
Beim Ermittlerteam bin ich hingegen noch etwas zwiegespalten. Zwar war die Ermittlungsarbeit schön knackig eingefangen und manche Dialoge sorgten stellenweise für charmante Schmunzelmomente, jedoch blieben mir sowohl Protagonistin Sara als auch ihr Kollege Janus zu blass. Umso mehr konnte mich dafür Saras Bruder Adam begeistern. Wie er mit seinen Vorgehensweisen als Profiler das Rätsel Stück für Stück zum großen Ganzen zusammensetzte und somit die Story angenehm vorantrieb, war einfach genial. Seine klasse Art kombiniert mit der komplizierten Beziehung zu seiner Schwester gab der Geschichte eine wunderbar realistische Note und hauchte der Handlung echtes Leben ein. Bis hierhin hätte das Werk wirklich 5 Sterne verdient, wäre da nicht das übereilte Ende mit dem viel zu übertriebenen Showdown gewesen. Dennoch ein echt gelungener Auftakt!
Fazit: Richtig starkes Debüt, welches mich nach dem ersten optischen Flop absolut positiv überrascht hat! Trotz kleiner Schwächen beim Ermittlerduo Sara und Janus sowie einem übertriebenen Finale sorgt der gelungene Mythologie-Mix für beste Unterhaltung. Perfekt geeignet für alle Fans von packendem Profiling und bildgewaltigen Tatorten.
Ein großes Lob muss ich für den unverblümten Schreibstil aussprechen. Jeder Tatort erwacht durch die starke Immersion direkt zum Leben und sorgt für diese schön düstere Atmosphäre, als würde man die Szenarien selbst miterleben. Kurze Kapitel sorgen für einen echten Sog, sodass man die Zeit vergisst und ständig noch ein Kapitel lesen möchte. Allein die abwechslungsreichen Einblicke in forensische Arbeiten und Profiler-Methoden, die das Rätsel Schritt für Schritt zusammensetzen, kombiniert mit der antiken Mythologie? Einfach grandios! In einem angenehmen Tempo wird die Handlung immer komplexer sowie spannender und sorgt schlussendlich für einen Thriller der ganz besonderen Art.
Beim Ermittlerteam bin ich hingegen noch etwas zwiegespalten. Zwar war die Ermittlungsarbeit schön knackig eingefangen und manche Dialoge sorgten stellenweise für charmante Schmunzelmomente, jedoch blieben mir sowohl Protagonistin Sara als auch ihr Kollege Janus zu blass. Umso mehr konnte mich dafür Saras Bruder Adam begeistern. Wie er mit seinen Vorgehensweisen als Profiler das Rätsel Stück für Stück zum großen Ganzen zusammensetzte und somit die Story angenehm vorantrieb, war einfach genial. Seine klasse Art kombiniert mit der komplizierten Beziehung zu seiner Schwester gab der Geschichte eine wunderbar realistische Note und hauchte der Handlung echtes Leben ein. Bis hierhin hätte das Werk wirklich 5 Sterne verdient, wäre da nicht das übereilte Ende mit dem viel zu übertriebenen Showdown gewesen. Dennoch ein echt gelungener Auftakt!
Fazit: Richtig starkes Debüt, welches mich nach dem ersten optischen Flop absolut positiv überrascht hat! Trotz kleiner Schwächen beim Ermittlerduo Sara und Janus sowie einem übertriebenen Finale sorgt der gelungene Mythologie-Mix für beste Unterhaltung. Perfekt geeignet für alle Fans von packendem Profiling und bildgewaltigen Tatorten.