Grausame Ritualmorde in Kopenhagen

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theresia626 Avatar

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Tobias Bukkehaves Roman “Der Prätorianer“ beginnt an einem kalten 1. November in Kopenhagen. Ein junger Mann wird ermordet und drei Tage später aufgefunden. Der Täter hat ein besonderes Ritual befolgt: alte Goldmünzen in den Augenhöhlen, eine in die Haut geritzte lateinische Botschaft und vor allem eine große Zahl von brennenden Kerzen. Kriminalkommissarin Sara Levin und ihr Kollege Janus West werden mit den Ermittlungen beauftragt. Kurze Zeit später wird ein weiteres grausam zugerichtetes Opfer gefunden. Der Täter ist offensichtlich von der Antike besessen. Sara holt sich Unterstützung bei ihrem Bruder Adam, der sich als Profiler von Serientätern einen Namen gemacht hat. Beide sind schwer traumatisiert, seit ihr Vater Christian als Mörder verurteilt wurde. Sara verweigert seitdem den Kontakt zu ihm und hat ihn über zehn Jahre nicht gesehen. Weil es immer wieder Hinweise auf eine Verbindung zwischen den Morden und ihrem Vater zu geben scheint, suchen sie ihn im Gefängnis auf – zunächst ohne unmittelbaren Erfolg. Er hatte zwar die Münzen in der Vergangenheit gekauft, aber was hat er mit dem Täter zu tun? Lange ermittelt das Team, verfolgt Hinweise und Spuren. Dann wird eine attraktive, vom Täter verehrte junge Sängerin entführt, und die Ermittler versuchen alles, um ihr Leben zu retten. Zum Schluss geht alles sehr schnell, und der Autor präsentiert eine überraschende Lösung, die man nicht erraten kann.

Ich habe den Roman schnell gelesen, und er hat mir mit Einschränkungen gefallen. Der plötzliche Schluss hat mich nicht überzeugt, vor allem, weil er viele Fragen des Lesers nicht beantwortet, und auf die detaillierte Beschreibung von Grausamkeiten hätte ich gut verzichten können. Es gab aber auch interessante Aspekte, die mir gefallen haben. Dennoch werde ich weitere Bände der Serie nicht lesen.