Herkules und Juventas
DER PRÄTORIANER ist ein neuer Thriller aus Dänemark vom Autor Tobias Bukkehave und der Auftakt zu einer Reihe mit den Ermittlern Sara Levin und Janus West!
Der Einstieg in die Handlung erfolgt durch Sara und Janus nach einem anstrengenden Einsatz. Sie befinden sich gemeinsam in einer Kneipe, um Abstand zu bekommen, als sie erneut zu einem Tatort gerufen werden, der es in seiner bizarren Inszenierung in sich hat.
In seinem Debütroman hat sich der Autor an gängige Muster gehalten. So oder ähnlich geartete Thriller habe ich schon gelesen. Der Täter ist äußerst brutal, gefangen in der wahnhaften Vorstellung ein Prätorianer zu sein, dessen Auftrag es ist, die Verehrer bzw. Widersacher von Juventas (antike römische Göttin der Jugend) aus dem Wege zu räumen – in seinem verwirrten Sinn entweder durch Belohnung oder Bestrafung. Die Präsentation seiner Opfer erfolgt an öffentlichen, aber nicht stark frequentierten Orten wie z.B. in einer Trafostation oder in einem Wasserwerk im Randgebiet Kopenhagens. Lange bleibt verborgen, wer wirklich hinter den grausamen Taten steckt, wegen falscher Anschuldigungen sowie Querelen innerhalb des Ermittlerteams einschließlich Kompetenzstreitigkeiten. Die Zeit verstreicht und die Morde gehen weiter. Verwicklungen gibt es bis ins Gefängnis hinein zum straffällig gewordenen Professor, Experte für die römische Antike. Zudem ist er der Vater von Sara und Adam, der in dem Fall als Profiler arbeitet und selbst mit fetten persönlichen Problemen belastet ist. Wer sich hinter Juventas verbirgt, wird bald klar. Der Partner von Sara Levin, Janus West, kommt in diesem ersten Teil noch nicht groß zur Geltung. Das wird sich sicher in den Fortsetzungen noch ändern.
Die Wendungen im Geschehen sind voraussehbar. In meist kurzen Kapiteln wechseln die Schauplätze und die Protagonisten, was bei mir eine gewisse Spannung erzeugte. Doch richtig zur Sache ging es erst zum Ende hin.
Sara beweist sich als engagierte Leiterin der Ermittlungen, die durch Vater und Bruder im besonderen mit dem Fall dieses Täters verbunden ist. Es bleibt bis zum Schluss unklar, wie der Professor ins Bild passt. Es stellten sich mir viele Fragen. Was ist sein Anteil an den Taten? Welche Rolle spielen die wertvollen Goldmünzen, die der von der Antike besessene Mörder für seine Rituale nutzte? Warum wurde Christian Levin verurteilt? Warum sitzt er im Gefängnis? Was für dunkle Geheimnisse kommen noch ans Tageslicht? Das sind die Cliffhanger, die mich neugierig auf eine Fortsetzung machen.
Fazit:
Der Thriller ist voll von altrömischer Symbolik und einem von der Antike besessenen Mörder. Herkules und Juventas, die Verkörperung von sich selbst und einer von ihm auserkorenen jungen Frau, sind das Ziel seiner kranken Fantasie.
Ich bewerte mit vier von fünf Sternen und vergebe meine Lese- und Kaufempfehlung!
Der Einstieg in die Handlung erfolgt durch Sara und Janus nach einem anstrengenden Einsatz. Sie befinden sich gemeinsam in einer Kneipe, um Abstand zu bekommen, als sie erneut zu einem Tatort gerufen werden, der es in seiner bizarren Inszenierung in sich hat.
In seinem Debütroman hat sich der Autor an gängige Muster gehalten. So oder ähnlich geartete Thriller habe ich schon gelesen. Der Täter ist äußerst brutal, gefangen in der wahnhaften Vorstellung ein Prätorianer zu sein, dessen Auftrag es ist, die Verehrer bzw. Widersacher von Juventas (antike römische Göttin der Jugend) aus dem Wege zu räumen – in seinem verwirrten Sinn entweder durch Belohnung oder Bestrafung. Die Präsentation seiner Opfer erfolgt an öffentlichen, aber nicht stark frequentierten Orten wie z.B. in einer Trafostation oder in einem Wasserwerk im Randgebiet Kopenhagens. Lange bleibt verborgen, wer wirklich hinter den grausamen Taten steckt, wegen falscher Anschuldigungen sowie Querelen innerhalb des Ermittlerteams einschließlich Kompetenzstreitigkeiten. Die Zeit verstreicht und die Morde gehen weiter. Verwicklungen gibt es bis ins Gefängnis hinein zum straffällig gewordenen Professor, Experte für die römische Antike. Zudem ist er der Vater von Sara und Adam, der in dem Fall als Profiler arbeitet und selbst mit fetten persönlichen Problemen belastet ist. Wer sich hinter Juventas verbirgt, wird bald klar. Der Partner von Sara Levin, Janus West, kommt in diesem ersten Teil noch nicht groß zur Geltung. Das wird sich sicher in den Fortsetzungen noch ändern.
Die Wendungen im Geschehen sind voraussehbar. In meist kurzen Kapiteln wechseln die Schauplätze und die Protagonisten, was bei mir eine gewisse Spannung erzeugte. Doch richtig zur Sache ging es erst zum Ende hin.
Sara beweist sich als engagierte Leiterin der Ermittlungen, die durch Vater und Bruder im besonderen mit dem Fall dieses Täters verbunden ist. Es bleibt bis zum Schluss unklar, wie der Professor ins Bild passt. Es stellten sich mir viele Fragen. Was ist sein Anteil an den Taten? Welche Rolle spielen die wertvollen Goldmünzen, die der von der Antike besessene Mörder für seine Rituale nutzte? Warum wurde Christian Levin verurteilt? Warum sitzt er im Gefängnis? Was für dunkle Geheimnisse kommen noch ans Tageslicht? Das sind die Cliffhanger, die mich neugierig auf eine Fortsetzung machen.
Fazit:
Der Thriller ist voll von altrömischer Symbolik und einem von der Antike besessenen Mörder. Herkules und Juventas, die Verkörperung von sich selbst und einer von ihm auserkorenen jungen Frau, sind das Ziel seiner kranken Fantasie.
Ich bewerte mit vier von fünf Sternen und vergebe meine Lese- und Kaufempfehlung!