I-Tüpelchen fehlt

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helgofred Avatar

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Der dänische Autor Tobias Bukkehave hat mit seinem neuen Buch "Der Prätorianer" einen neuen Thrillerreiheauftakt um die Kriminalkommisarin Sara Levin und ihren Partner Janus West geschrieben.

Vor dem Lesen des Buches musste ich erstmal nachlesen, was genau ein Prätorianer ist, dies wird aber später im Buch auch gut erklärt, deswegen spare ich mir jetzt hier die genaue Definition.

Das Ermittlerteam wird zu einer grausamen Tatort gerufen. Der Tote ist einerseits gepflegt aufgebahrt, andererseits grausam hingerichtet. Und während sie noch in den Anfängen ihrer Ermittlungen sind, geschieht der nächste Mord.

Die einzelnen Charaktere und ihre Eigenheiten sind sehr gut beschrieben und ich konnte mich in die jeweilige Person immer gut einfühlen.

Die Handlung insgesamt war für mich nachvollziehbar und ich bin selber bei den Ermittlungen lange im "Dunkeln" getappt.

Was mir gut gefallen hat, dass grausige Szenen zwar beschrieben wurde, dies aber so, dass es durchaus lesbar ist.

Der Spannungsbogen wurde eigentlich immer gehalten, trotzdem habe ich das Buch unüblicherweise nicht verschlungen. Irgendwie hat mir doch das i-Tüpelchen gefehlt.

Trotz Allem ist dieses Buch lesenswert und ich kann es weiterempfehlen.