Interessanter Reihenauftakt mit einigen Schwächen

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jethro Avatar

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Der Prätorianer ist eigentlich ein spannender Thriller, bei dem ich allerding anfangs nur langsam reingekommen bin. Im ersten Drittel passiert lange Zeit zu wenig, um die Spannung nach dem ersten Mord aufrecht zu halten.
Dabei ist der Anfang vielversprechend: ein mysteriöser Mord, bei dem der Täter geheimnisvolle Symbole aus der Antike hinterlassen und interessante Ermittler mit einem schwierigen Familiehintergrund versprechen viel, doch vieles wird erstmal nur angedeutet. Auch nehmen die vielen Beteiligten mit ihren kleinen Konflikten der Handlung einiges an Tempo.
Dennoch versteht es der Autorm durch seinen flüssigen und scharf beobachtenden Schreibstil eine gut zu lesende Story zu schreiben, die in der zweiten Hälfte deutlich an Tempo und Spannung gewinnt und mit einem stimmigen Finale überzeugt.
Auch die Ätmosphäre Kopenhagens ist gut getroffen und sorgt für eine düstere Stimmung.

Als Reihenauftakt ist Der Prätorianer gut, für eine Fortsetzung müssten aber die Protagonisten (und ihre Hintergrundgeschichte) mehr Tiefe bekommen und die Handlung schneller voranschreiten.