Irrer Krieger im Blutrausch

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Der Roman verbindet einen Thriller mit Polizeiarbeit und die komplizierte Familiengeschichte der Geschwister Sara und Adam. Sara ist Kommissarin und ermittelt in den Mordfällen, ihr Bruder Adam wird als Psychologe und Spezialist hinzugezogen. Eine weitere wichtige Rolle spielt ein Popsternchen.

Der von der Antike besessene Killer mordet scheinbar wahllos und hinterlässt an den Tatorten rätselhafte Artefakte, die möglicherweise mit dem Vater der Geschwister in Verbindung stehen.
Die Erzählung wechselt pro Kapitel zwischen Kriminalfall, Familiengeschichte und der Geschichte des Popstars. Leider steigert dieser Wechsel die Spannung nicht, sondern stört eher den Lesefluss. Man muss sich nach jedem Kapitel erneut in einen anderen Handlungsstrang einfinden.

Dazu kommen endlose Wortgefechte zwischen rivalisierenden Ermittlerteams. Die Polizei tappt trotz zahlreicher langatmiger Gespräche mit Kollegen, dem Vater und Experten bis zum Schluss im Dunkeln. Die Geschichte zieht sich dadurch stellenweise quälend dahin, bevor sie gegen Ende etwas an Fahrt gewinnt und auch Sara in die Hände des Killers gerät.

Achtung Spoiler, aber nicht wirklich eine Überraschung: Da Sara das Schlussgemetzel überlebt, ist zu befürchten, dass uns ein weiterer Band mit denselben Ermittlern bevorsteht.