mal was Anderes im Thriller - Bereich

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suse010880 Avatar

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Der Autor:
Tobias Bukkehave, geboren 1980, hat einen Master of Arts in Medienwissenschaften und lebt in Dänemark. ›Der Prätorianer‹ ist der Auftakt einer packenden Thrillerreihe um die eigenwillige Ermittlerin Sara Levin und ihren Partner Janus West. Wenn er nicht gerade schreibt, arbeitet Tobias Bukkehave als Drehbuchautor für Film und Fernsehen.

Meine Meinung:
Ich liebe die Bücher von Chris Carter oder Chris Meyer. Es darf bei mir ruhig blutig und abscheulich sein. Um so gespannter war ich auf dieses Buch. Ich mag gerne, immer mal wieder neue Autoren ausprobieren. Der Klappentext klang sehr spannend.

Ich mochte hier den flüssigen Schreibstil sehr gerne. Auch waren mir die Ermittler sehr sympathisch. Nicht nach Schema F. Auch die Morde waren sehr interessant, und mal was komplett anderes. Die geschichtlichen Aspekte über die alten Römer haben mir sehr fasziniert. Und ich finde es super, das der Autor es mit eingebaut hat.

Die Spannung in dem Buch baut sich, für meinen Geschmack, sehr langsam auf. Ich war zwar ab der ersten Seite gefesselt, aber noch nicht total fasziniert. Dieses Buch brauch etwas länger, bevor es einen einsaugt. Was ich aber nicht schlimm finde. Die Kapitel sind dafür eher Kurz und enden immer so spannend, das man weiterlesen möchte.

Ich mochte die Hintergründe des Täters sehr. Es war sehr individuell und sticht aus der breiten Masse der Thriller heraus. Das Buch ist auch was für Leser, die es nicht nur blutig mögen. Denn hier gibt es zwar blutige und eklige Szenen, aber sie überwiegen nicht so stark wie in anderen Büchern.

Der Täter hat einen Vorliebe für alte Artefakte, Symbole und Inschriften. Man lernt als Leser also auch noch was. Dieser Geschichtliche Hintergrund macht das Buch besonders. Die Aufklärung ist verzwickt und man kann mit rätseln. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es weiterempfehlen.