Nordisch - gruselig - gut
Den dänischen Autor Tobias Bukkehave kannte ich bisher nicht. Aber dänische bzw. skandinavische Krimis sind doch immer wieder überraschend. Und Der Prätorianer macht da keine Ausnahme. Die Kriminalkommissarin Sara Levin bekommt ihren ersten eigenen Fall zugeteilt, gemeinsam mit ihrem Partner Janus West bekommt sie auch gleich das schwierigste Verbrechen, das man sich vorstellen kann, einen Ritualmord, der sich zu einer formidablen Serie auswächst. Verdächtige werden observiert, Leichen obduziert, man glaubt kaum, was sich im Kopf des Mörders abspielt. Oder sollte man fragen, welche Fantasien den Autor geplagt haben? Auf jeden Fall ist es ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel mit einem furiosen Ende. Eine gute Zutat ist Levins Bruder Adam, der Profiling und Psychoanalyse beherrscht. Manche nervenden Kollegen hätte ich nicht gebraucht, aber das sind eben so Zutaten, die man ja oft findet in den Krimis.
Der Sprecher Oliver Siebeck liest wie immer hervorragend, ich habe mich gemeinsam mit ihm bestens unterhalten gefühlt und ein bisschen gegruselt. Und über die Antike auch noch ein bisschen gelernt.
Fazit: nicht Null-Acht-Fünfzehn, aber auch keine überwältigende Story. Gute 4 Sterne.
Der Sprecher Oliver Siebeck liest wie immer hervorragend, ich habe mich gemeinsam mit ihm bestens unterhalten gefühlt und ein bisschen gegruselt. Und über die Antike auch noch ein bisschen gelernt.
Fazit: nicht Null-Acht-Fünfzehn, aber auch keine überwältigende Story. Gute 4 Sterne.