Schwierig dranzubleiben

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nähpummelchen Avatar

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Zu Beginn konnte mich Der Prätorianer wirklich fesseln. Besonders gut gefallen hat mir die wechselnde Erzählung aus unterschiedlichen Perspektiven. Dadurch bekam die Geschichte eine gewisse Spannung und zugleich mehr Tiefe, weil man die Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln erleben konnte.

Je weiter die Handlung jedoch fortschritt und je stärker die Geschichte in die historischen Hintergründe eintauchte, desto mehr verlor ich den roten Faden. Die ausführlichen historischen Erklärungen haben mich zunehmend gelangweilt, da mir persönlich der Bezug dazu fehlte. Teilweise habe ich deshalb ganze Seiten mit diesen Passagen überblättert, um wieder zur eigentlichen Handlung zurückzukehren.

Die Charaktere fand ich dagegen durchaus interessant. Besonders die Konstellation rund um die Levins hat mir gefallen und war für mich einer der stärkeren Aspekte des Buches. Gerade die unterschiedlichen Figuren und ihre Beziehungen zueinander hatten Potenzial und konnten mein Interesse immer wieder wecken.

Insgesamt hat mich das Buch jedoch leider nicht bis zum Ende überzeugen können. Was anfangs spannend und vielversprechend begann, wurde für mich im Verlauf zunehmend zäh. Am Ende war ich ehrlich gesagt froh, das Buch zur Seite legen zu können. Leider hat die Geschichte bei mir auch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.