Sehr einfacher Plot, hatte mehr erwartet
Für mich war es das erste Buch des Autors und ich hatte aufgrund der Vorschusslorbeeren als erfolgreicher Drehbuchautor mehr erwartet. Das Buch ist gut geschrieben und die Hauptfiguren Kriminalkommissare Sara Levin und Janus West fand ich gut getroffen und sympathisch. Dass allerdings auch noch Saras Bruder und ihr Vater für den Fall bedeutsam sind, waren mir dann noch etwas zu viele familiäre Verwicklungen und unrealistisch sowieso. Der Plot funktioniert wahrscheinlich als Drehbuch gut, für einen guten Thriller oder Krimi ist er aber einfach nicht komplex genug. Der Prätorianer mordet so vor sich hin bis es genug Opfer sind, um ihn Serienmörder zu nennen. Die Ermittlungen sind einfallslos und nichts Besonderes, eine falsche Fährte wird in die Länge gezogen und dann löst sich das Ganze eher zufällig und ziemlich chaotisch auf. Zwar sind die Handlungen logisch und die Römischen Details fand ich ganz gut, aber viel Spannung kam bei mir nicht auf. Der sehr einfache Plot wirkte auf mich eigenartig steril und hat mich emotional nicht gepackt. Daher leider nur drei Sterne.