Skandinavisch aufreibend mit Suchtpotenzial?
Skandinavischer Auftakt zu einer dänischen Psychothriller Reihe, mittlerweile ist es bei mir so, dass Autoren aus Skandinavischen Ländern quasi schon blind gekauft werden, ich komme immer wieder dazu und so ist es auch hier. Bei den heißen Temperaturen war man als Leser in eisiger Kälte in Kopenhagen gut aufgehoben, auch das Cover, schlicht und dennoch Aussagekräftig gefällt mir gut. Die Geschichte um das Ermittlerduo Sara Levin und Janus West kann düsterer wohl nicht sein, ein Serienmörder der seine Opfer bizarr zur Schau stellt mit einem Bezug zur römischen Antike. Die Prätorianer besaßen damals enormen politischen Einfluss. Aufgrund ihrer Nähe zum Herrscher konnten sie eigenmächtig Kaiser stürzen, ermorden oder nach eigenem Gutdünken neue Herrscher auf den Thron heben, schreibt Wikipedia hierzu. Haben die Taten, die bizarren Darstellungen der Taten womöglich etwas mit der Vergangenheit von Sara, ihrem Bruder und letztlich ihrem Vater zu tun? Im Zuge der Ermittlungen muss sich Sara ihrer eigenen Familiären Geschichte stellen. Eigentlich darf man hier nichts schreiben um Dinge nicht zu verraten, es ist auf jeden Fall spannend geschrieben mit gelungenen Spannungsfäden und der Autor überrascht den Leser mit einem gelungenen Ende. Es bleibt bei der Mordserie nicht bei einem Opfer und ich hoffe es bleibt auch hier nicht bei diesem einen Buch, ein Thrillerauftakt mit Suchtpotenzial. Liebe Grüße