Solider Thriller!
Ein junger Mann wird auf grausame und rätselhafte Weise ermordet. Seine Leiche ist mit antiken Goldmünzen und lateinischen Inschriften versehen. Schnell wird klar, dass es sich um den Auftakt einer Reihe von Ritualmorden handelt, bei denen die römische Antike eine zentrale Rolle spielt. Kriminalkommissarin Sara Levin und ihr Partner Janus West ermitteln und ziehen schließlich auch Saras Bruder Adam, einen erfahrenen Profiler, hinzu. Doch die Spur führt nicht nur zu einem offenbar antiken Besessenheit verfallenen Täter, sondern auch tief in die dunkle Familiengeschichte der Geschwister.
Der Thriller hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Die Grundidee rund um die römische Prätorianergarde und die aufwendig inszenierten Morde fand ich ausgesprochen interessant. Auch die düstere Atmosphäre und die kurzen Kapitel aus Tätersicht sorgen zunächst für Spannung. Zudem lässt sich das Buch flüssig lesen und bietet einige interessante Einblicke in die römische Geschichte.
Leider konnte mich die Geschichte trotz des vielversprechenden Einstiegs nicht durchgehend packen. Bereits relativ früh konnte ich mir einige Zusammenhänge und Entwicklungen zusammenreimen, sodass echte Überraschungsmomente weitgehend ausblieben. Auch die Ermittlungen wirkten stellenweise oberflächlich und wenig nachvollziehbar, während sich im weiteren Verlauf einige Logiklücken und Unwahrscheinlichkeiten häuften.
Ein großer Teil der Handlung widmet sich Saras und Adams belasteter Familiengeschichte. Diese fand ich durchaus interessant, allerdings nahm sie mir zu viel Raum ein und rückte den eigentlichen Kriminalfall zunehmend in den Hintergrund. Dabei hätten mich gerade die Ermittlungen mit Sara und ihrem Partner Janus West mehr interessiert. Die Dynamik zwischen den beiden hat mir richtig gut gefallen. Auch die Geschwister fand ich grundsätzlich interessant, wobei mir Adam mit seiner impulsiven und unberechenbaren Art deutlich stärker in Erinnerung geblieben ist.
„Der Prätorianer“ ist ein solider, gut lesbarer Thriller, mit einer spannenden Grundidee, einer atmosphärische Kulisse und interessanten Ansätzen. Leider fehlten mir persönlich überraschende Wendungen, überzeugende Ermittlungsarbeit und eine stärkere Figurenzeichnung.
Der Thriller hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Die Grundidee rund um die römische Prätorianergarde und die aufwendig inszenierten Morde fand ich ausgesprochen interessant. Auch die düstere Atmosphäre und die kurzen Kapitel aus Tätersicht sorgen zunächst für Spannung. Zudem lässt sich das Buch flüssig lesen und bietet einige interessante Einblicke in die römische Geschichte.
Leider konnte mich die Geschichte trotz des vielversprechenden Einstiegs nicht durchgehend packen. Bereits relativ früh konnte ich mir einige Zusammenhänge und Entwicklungen zusammenreimen, sodass echte Überraschungsmomente weitgehend ausblieben. Auch die Ermittlungen wirkten stellenweise oberflächlich und wenig nachvollziehbar, während sich im weiteren Verlauf einige Logiklücken und Unwahrscheinlichkeiten häuften.
Ein großer Teil der Handlung widmet sich Saras und Adams belasteter Familiengeschichte. Diese fand ich durchaus interessant, allerdings nahm sie mir zu viel Raum ein und rückte den eigentlichen Kriminalfall zunehmend in den Hintergrund. Dabei hätten mich gerade die Ermittlungen mit Sara und ihrem Partner Janus West mehr interessiert. Die Dynamik zwischen den beiden hat mir richtig gut gefallen. Auch die Geschwister fand ich grundsätzlich interessant, wobei mir Adam mit seiner impulsiven und unberechenbaren Art deutlich stärker in Erinnerung geblieben ist.
„Der Prätorianer“ ist ein solider, gut lesbarer Thriller, mit einer spannenden Grundidee, einer atmosphärische Kulisse und interessanten Ansätzen. Leider fehlten mir persönlich überraschende Wendungen, überzeugende Ermittlungsarbeit und eine stärkere Figurenzeichnung.