Spannende neue Thriller-Reihe

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buchapotheke Avatar

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Der Prätorianer ist der erste Band einer neuen Thrillerreihe, in der Kriminalkommissarin Sara Levin mit ihrem Partner Janus West ermittelt. Der Fall spielt in Kopenhagen. Dort wird eine übel zugerichtete Leiche gefunden, die mit antiken Gegenständen sehr speziell inszeniert wurde. Um den Mord aufzuklären müssen die Ermittler sich mit den Gegenständen beschäftigen und einer führt sie auf eine Spur, der Sara lieber nicht gefolgt wäre. Denn sie führt sie direkt zu einer Person, die sie am liebsten aus ihrem Gedächtnis gestrichen hätte. Einem Serienmörder, der zufällig auch ihr Vater ist.

Als Krimi- und Thrillerfan wollte ich den Auftakt zu dieser vielversprechenden neuen Reihe, die in Dänemark sehr erfolgreich ist, auf keinen Fall verpassen. Auch, wenn ich das Cover als etwas nichtssagend empfinde, konnten mich schon die ersten Seiten fesseln. In der Geschichte wechseln häufiger die Perspektiven. Mal betrachtet man den Fall aus Sicht der Ermittlerin Sara Levin, mal sind es andere mitwirkende Personen und auch der Täter lässt sich ab und zu in die Gedanken blicken, jedoch erhält man immer nur Bruchstücke an Informationen, die erst im Laufe des Plots Sinn ergeben. Eine sehr fragwürdige Person war für mich der Bruder von Sara, der mit eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Beide Geschwister leiden unter ihrer Vergangenheit und den Taten ihres Vaters, der im Gefängnis sitzt. So ist das Verhältnis zwischen ihnen gespannt und vieles bleibt unausgesprochen.

Die Handlung baut für mich immer mehr Spannung auf, je weiter sie fortschreitet. Der Täter ist sehr brutal und hat ein bestimmtes Ziel vor Augen. Dabei spielt die römische Antike eine Rolle. Diese Gedankengänge aufzudecken fand ich interessant. Es gibt weitere Opfer und kein Verdächtiger scheint richtig zu passen. Über allem schwebt die Frage, was der Vater damit zu tun hat. Vielleicht auch gar nichts. Als Leser ist man genauso verunsichert, wie Sara Levin und das gefiel mir gut. Der Showdown ist dann vielleicht etwas übertrieben, aber es handelt sich auch nicht um einen realen Fall, sondern um Fiktion und die darf für mich so sein, dass es möglichst spannend und dramatisch ist. Da am Ende noch Fragen auftauchen, bin ich gespannt, wie es mit der Reihe weitergeht. 5 Sterne