Spannender Ansatz, der jedoch nach hinten stark verflacht
Nachdem „Der Prätorianer“ als Bestseller-Sensation angekündigt wurde, war ich sehr gespannt darauf. Zunächst hat das Buch die sehr hochgelegte Messlatte auch erreicht. Rasant werden die Mordfälle geschildert, die der Täter mit vielen Details aus der römischen Antike inszeniert hat. Dazu kommen die verschiedenen Charaktere des Ermittlerteams und ihre Konflikte sowie die angedeutete nicht aufgearbeitete Vergangenheit der Hauptfigur Sara Levin mit ihren Bruder Adam, der im Laufe der Ermittlungen auch eine tragende Rolle spielen wird, sowie deren in Haft sitzendem Vater. Noch weiter verstärkt wird die Spannung durch eingestreute kurze Kapitel aus Sicht des Täters, die zwar nicht auf dessen Identität hinweisen, aus denen jedoch hervorgeht was er als nächstes plant und wie er denkt.
So ungefähr ab der Mitte des Buches flacht allerdings die Spannung sehr stark ab und vieles wird vorhersehbar. Größere überraschende Wendungen bleiben aus und die Ermittlungen, die auch vorher schon teils oberflächlich und unlogisch wirkten, werden nur sehr knapp, ja sogar überstürzt, geschildert.
Gerade aufgrund der vielen Vorschusslorbeeren hatte ich mir insgesamt mehr erwartet. Aus dem ganzen Szenario hätte man wesentlich mehr herausholen können. Alles in allem ist „Der Prätorianer“ zwar kein schlechtes Buch, aber eben auch keine Sensation, sondern ein solider, durchschnittlicher Thriller mit der inzwischen hinlänglich bekannten düsteren Skandinavienkrimi-Stimmung. Obwohl am Ende bereits der nächste Fall für das Team Sara, Janus und Adam angedeutet wird, muss ich davon nicht unbedingt eine Fortsetzung lesen.
So ungefähr ab der Mitte des Buches flacht allerdings die Spannung sehr stark ab und vieles wird vorhersehbar. Größere überraschende Wendungen bleiben aus und die Ermittlungen, die auch vorher schon teils oberflächlich und unlogisch wirkten, werden nur sehr knapp, ja sogar überstürzt, geschildert.
Gerade aufgrund der vielen Vorschusslorbeeren hatte ich mir insgesamt mehr erwartet. Aus dem ganzen Szenario hätte man wesentlich mehr herausholen können. Alles in allem ist „Der Prätorianer“ zwar kein schlechtes Buch, aber eben auch keine Sensation, sondern ein solider, durchschnittlicher Thriller mit der inzwischen hinlänglich bekannten düsteren Skandinavienkrimi-Stimmung. Obwohl am Ende bereits der nächste Fall für das Team Sara, Janus und Adam angedeutet wird, muss ich davon nicht unbedingt eine Fortsetzung lesen.