Toller Auftakt der Thrillerreihe

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"Der Prätorianer" spielt in Kopenhagen und handelt von der Kriminalkommissarin Sara Levin, die eine ungewöhnliche Reihe an Mordfällen aufdecken muss. Dabei hat sie Unterstützung von ihrem Kollegen Janus West als auch ihrem Bruder, einem hoch angesehenen Psychologen, Adam.
Die Geschichte wird chronologisch aus der Sie- bzw. Er-Perspektive erzählt und hat dabei pro Kapitel bestimmte Personen im Blick. In den meisten Fällen wird die Sichtweise von Sara beschrieben. Durch diesen Wechsel erhält man als Leser zum einen einen guten Überblick über das Geschehen als auch Einblick in verschiedene Charaktere.
Zum Großteil wird sehr spannend, flüssig und nachvollziehbar erzählt. Am Ende mancher Kapitel hat mir der Aufhänger für das nächste Kapitel gefehlt. Im Idealfall sollte es bei Krimis und Thrillern keinen oder nur sehr wenige Momente geben, das Buch guten Gewissens wegzulegen, um eine Lesepause zu machen. Hier gab es diese Momente öfter, obwohl die Geschichte an sich spannend ist. Ich kann es nicht richtig benennen, ohne zu spoilern, aber insgesamt hat mir das gewisse Etwas gefehlt.
Das Cover hingegen ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Alles ist stimmig und die Haptik ist sehr schön, sodass ich das Buch immer wieder gerne in die Hand genommen habe.