Wer steckt hinter den grausamen Morden?

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Zum Inhalt:
Kriminalkommissarin Sara Levin und ihr Partner Janus West werden von ihrem Chef zu einem Tatort gerufen. Ein junger Mann wurde ermordet und auf besondere Weise zur Schau gestellt. Denn nicht nur eine Inschrift wurde in seine Haut eingeritzt, sondern zwei Goldmünzen wurden auf seine Augen gelegt. Zudem weist die Haut des Toten Eiskristalle auf, die nichts mit der Außentemperatur zu tun haben. Sara und Janus machen sich zusammen mit ihrem Team auf die Jagd nach dem Verbrecher. Dabei wird schnell klar, dass sie dabei Hilfe von Saras Bruder Adam brauchen. Denn dieser ist Profiler und hat sich auf Serienverbrechen spezialisiert. Doch das Wiedersehen der Geschwister wird von der Vergangenheit überschattet. Denn seit der Verurteilung ihres Vaters Christian Levin wegen Mordes stehen sich die Geschwister nicht mehr so nah wie früher.

Meine Meinung:
Der Thriller lässt mich ehrlich gesagt etwas unschlüssig zurück. Er lässt sich zwar flüssig lesen und ist auch spannend. Dennoch konnte er mich nicht richtig packen. Was wahrscheinlich daran lag, dass es wenig Wendungen gab, die mich überraschen konnten. Denn viele Zusammenhänge und auch, wer das nächste Opfer sein könnte, hatte ich schon früh auf dem Schirm. Dennoch hat mir die Idee rund um die römische Prätorianergarde sehr gut gefallen. Zumal man dadurch ein besseres Bild vom Mörder und seinem Motiv bekommen hat.

Sara Levin und ihr Bruder Adam sind interessante Figuren. Beiden merkt man an, wie sehr sie unter den Taten ihres Vaters leiden und wie unterschiedlich sie damit umgehen. Adam war mir ehrlich gesagt von Anfang an ziemlich suspekt. Denn er ist impulsiv, unberechenbar und kann mit anderen Meinungen schwer umgehen. Dennoch scheint er ein begnadeter Profiler mit einem enormen Wissen zu sein, der es schafft, über den Tellerrand zu schauen. Sara ist eine hervorragende Ermittlerin, die in ihre Rolle als Teamleiterin hineinwachsen muss, was ihr mit der Zeit auch gelingt. Gegenüber ihrem Bruder wirkte sie aber doch recht blass. Die Aufarbeitung der Vergangenheit der Geschwister war interessant und wie sie nach all den Jahren miteinander umgehen. Für mich nahm diese aber zu viel Raum in der Handlung ein. Wodurch der eigentliche Fall überstrahlt wurde. Was sehr schade war. Denn ich wäre sehr gern mehr mit Sara und ihrem Partner Janus West auf die Jagd nach dem Serienkiller gegangen. Zumal mir die Dynamik zwischen den beiden richtig gut gefallen hat.

Fazit:
Ein Thriller, der durchaus spannend war, mich aber dennoch nicht ganz packen konnte. Das lag vor allem daran, dass mich nur wenige Wendungen überraschen konnten, da ich mir schon vorher vieles selbst zusammenreimen konnte. Dennoch hat mir die Idee rund um die römische Prätorianergarde sehr gut gefallen. Die beiden Geschwister Sara und Adam sind interessante Figuren, denen man anmerkt, wie sehr ihre Vergangenheit ihre Handlungen prägt. Für meinen Geschmack nahm die Aufarbeitung der Vergangenheit der Geschwister zu viel Raum ein, wodurch der eigentliche Fall überstrahlt wurde. Gefallen hat mir jedoch die Dynamik zwischen Sara und ihrem Partner Janus West.