Zugedröhnt auf Steroiden
Das Buch fängt stark an und machte Kust auf mehr. Doch für meinen Geschmack war das alles zu konstruiert: Zu brutal, zu abgehoben, und zu gewollt.
Es wirkt wie ein talentierter aber noch nicht reifer Autor, der alles was ihn einfällt in die Waagschale wirft: Ein vermeintlich historisches Setting, was aber nur Staffette ist und wenig als Motiv überzeugt, Internetlooser und Frauenhasser, an denen der Autor sich abarbeitet, und die übliche kaputte Ermittlerklientel, die hier familiär noch auf die Spitze getrieben wird und wahrscheinlich den Boden für kommende Bände ebnet.
Schade, denn aus dem Thema und auch aus dem Spannungsboden hätte man viel machen können. Aber so bleibts ein Buch wie der Täter: Zugedröhnt auf Steroide, zu sehr Werk von der Stange.
Weniger ist manchmal mehr. Das gilt auch für die Sprache, die zu sehr in Gosse abdriftet
Es wirkt wie ein talentierter aber noch nicht reifer Autor, der alles was ihn einfällt in die Waagschale wirft: Ein vermeintlich historisches Setting, was aber nur Staffette ist und wenig als Motiv überzeugt, Internetlooser und Frauenhasser, an denen der Autor sich abarbeitet, und die übliche kaputte Ermittlerklientel, die hier familiär noch auf die Spitze getrieben wird und wahrscheinlich den Boden für kommende Bände ebnet.
Schade, denn aus dem Thema und auch aus dem Spannungsboden hätte man viel machen können. Aber so bleibts ein Buch wie der Täter: Zugedröhnt auf Steroide, zu sehr Werk von der Stange.
Weniger ist manchmal mehr. Das gilt auch für die Sprache, die zu sehr in Gosse abdriftet