Ein bisschen zu rosarot

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Ich lese zwischendurch gerne einen Feelgoodroman zum Entspannen. Nachdem die Geschichten oft nach dem gleichen Muster gestrickt sind, plätschern sie angenehm dahin und man kann sich in verschiedene Handlungsorte "entführen" lassen. Die Beschreibung von Amsterdam macht auch in diesem Roman Spaß. Die Geschichte kippt aber nac einem gutem Start für mich irgendwann, weil alles zu einfach ist - selbst in schwierigen Situationen. RIchtig gestört hat mich dann der Epilog, weil da dann das "Alles-wird-gut-Gefühl" auf die Spitze getrieben wird. Dass sich die beiden Hauptcharaktere am Ende bekommen ist klar, aber dass dann alle einzelnen Protagonisten aufgezählt werden und beschrieben wird, dass sie das quasi das Glück ihres Lebens gefunden haben und buchstäblich am Ende wirklich alle glücklich und zufrieden sind, das ist einfach zu viel und das hätte es echt nicht gebraucht.