Gute Grundidee mit ausbaufähiger Umsetzung
Im Buch „Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam“ wird die Geschichte von Rosie erzählt, die London hinter sich lässt und in Amsterdam mit einem Floristikgeschäft einen Neuanfang starten möchte. Dabei stößt sie neben einem renovierungsbedürftigen Hausboot, auf dem sie wohnen wird und einem grummeligen Nachbarn noch auf viele weitere Probleme.
Die Grundidee der Geschichte ist gut und der Prolog hat mir gefallen. Rosie startet optimistisch und voller Tatendrang nach Amsterdam. Was dann folgt ist eine Aneinanderreihung von Chaos. Rosie bekommt trotz Warteliste schwuppdiwupp einen winzig kleinen Stand, der einer Besenkammer gleicht. Obwohl sie zuvor einen Bürojob hatte und nur einen Floristikkurs besucht hat, will sie Samstag den Laden eröffnen. Sie hat zwar noch keine Lieferanten und kennt die Einkaufspreise für die Blumen nicht, geschweige denn hat sie Blumen bestellt, hat sich aber schon mal die Gewinnspanne ausgerechnet. Nachdem sie per Übersetzung mit Duolingo Blumen bestellt hat und die Falschen kamen, bestellt sie einfach noch welche dazu und am nächsten Tag reißen die Kunden ihr die Gestecke aus Hortensien und Salbei aus den Händen. In dem winzigen Laden hält Rosie auch Vorträge über Pflanzen. Wie das gehen soll, weiß die Autorin glaube ich selbst nicht, aber sie hält den ersten Vortrag gleich am Eröffnungstag. Und so geht das das ganze Buch lang. Eine abstruse Handlung und Entscheidung jagt die nächste, so dass ich einfach nur genervt war.
Rosie finde ich zu launisch, naiv und einfach nur anstrengend, ihr Nachbar wechselt die Stimmung ebenfalls jede Minute. Es ist ein ewiges Hin und Her, wobei so viele körperliche Beschreibungen genannt werden, die einfach nur fehl am Platz sind, bspw. „Sie hatte immer schon eine Schwäche für Männer mit kräftigen Unterkiefern.“ oder „Er fuhr sich mit den Händen durch die Haare , und zwischen den erdbeerblonden Locken entdeckte sie sogar kupfer- und sandfarbene Strähnen, als das Sonnenlicht darauf fiel.“ Der Schreibstil ist dialoglastig und es wird soviel in einzelne Sätze verpackt, dass es keine Freude war, das Buch zu lesen. Ich fand die Übersetzung an vielen Stellen auch nicht wirklich gelungen.
Zum Ende hin wird es sehr klischeehaft, viele Probleme lösen sich in Wohlgefallen auf und alles ist plötzlich Friede, Freude, Eierkuchen. Wer ein ewiges Hin und Her mit jeder Menge Chaos und launischen Charakteren sowie sprunghafte Handlungen liebt, wird die Geschichte vielleicht schön finden. Ich fand sie sehr unglaubwürdig, abstrus und chaotisch geschrieben. Mir persönlich hat das Lesen leider keine Freude bereitet, was wirklich selten der Fall ist.
Die Grundidee der Geschichte ist gut und der Prolog hat mir gefallen. Rosie startet optimistisch und voller Tatendrang nach Amsterdam. Was dann folgt ist eine Aneinanderreihung von Chaos. Rosie bekommt trotz Warteliste schwuppdiwupp einen winzig kleinen Stand, der einer Besenkammer gleicht. Obwohl sie zuvor einen Bürojob hatte und nur einen Floristikkurs besucht hat, will sie Samstag den Laden eröffnen. Sie hat zwar noch keine Lieferanten und kennt die Einkaufspreise für die Blumen nicht, geschweige denn hat sie Blumen bestellt, hat sich aber schon mal die Gewinnspanne ausgerechnet. Nachdem sie per Übersetzung mit Duolingo Blumen bestellt hat und die Falschen kamen, bestellt sie einfach noch welche dazu und am nächsten Tag reißen die Kunden ihr die Gestecke aus Hortensien und Salbei aus den Händen. In dem winzigen Laden hält Rosie auch Vorträge über Pflanzen. Wie das gehen soll, weiß die Autorin glaube ich selbst nicht, aber sie hält den ersten Vortrag gleich am Eröffnungstag. Und so geht das das ganze Buch lang. Eine abstruse Handlung und Entscheidung jagt die nächste, so dass ich einfach nur genervt war.
Rosie finde ich zu launisch, naiv und einfach nur anstrengend, ihr Nachbar wechselt die Stimmung ebenfalls jede Minute. Es ist ein ewiges Hin und Her, wobei so viele körperliche Beschreibungen genannt werden, die einfach nur fehl am Platz sind, bspw. „Sie hatte immer schon eine Schwäche für Männer mit kräftigen Unterkiefern.“ oder „Er fuhr sich mit den Händen durch die Haare , und zwischen den erdbeerblonden Locken entdeckte sie sogar kupfer- und sandfarbene Strähnen, als das Sonnenlicht darauf fiel.“ Der Schreibstil ist dialoglastig und es wird soviel in einzelne Sätze verpackt, dass es keine Freude war, das Buch zu lesen. Ich fand die Übersetzung an vielen Stellen auch nicht wirklich gelungen.
Zum Ende hin wird es sehr klischeehaft, viele Probleme lösen sich in Wohlgefallen auf und alles ist plötzlich Friede, Freude, Eierkuchen. Wer ein ewiges Hin und Her mit jeder Menge Chaos und launischen Charakteren sowie sprunghafte Handlungen liebt, wird die Geschichte vielleicht schön finden. Ich fand sie sehr unglaubwürdig, abstrus und chaotisch geschrieben. Mir persönlich hat das Lesen leider keine Freude bereitet, was wirklich selten der Fall ist.