Mitreißend und erschreckend
Das Buch "Der Sommer am Ende der Welt" ist nach eigenen Angaben Eva Völlers persönlichster Roman, in dem sie die Ereignisse ihrer Geschwister im Rahmen von Kinderkuren zu einer fiktiven Geschichte ausarbeitet - und die sich fast wie ein Krimi liest.
Protagonistin Hanna reist damit Teenie-Tochter nach Borkum, um über das ehemalige Kinderkurheim Villa Aurelia zu recherchieren. Schnell zeigt sich, dass sie mit ihrer Recherche in ein Wespennest gestochen hat, denn während einige Menschen versuchen ihre Recherche zu torpedieren, erhält sie gleichzeitig anonyme Hinweise zugespielt. Außerdem erhält Hanna viel Hilfe vom attraktiven Inselarzt Ole, was auch nicht bei allen Insulanern gut ankommt.
Die Geschichte um das Kinderkurheim erhält ihre Dramatik durch Tagebuch Einträge sowie regelmäßige Interviews einer Betroffenen. Und die haben es in sich, denn man nimmt die beklemmende Atmosphäre des Heims auf und die Schilderungen sind sehr aufwühlend.
Daher ist die lockere Liebesgeschichte, die ebenfalls im Roman vorkommt, das entspannte Kontrastprogramm. Auch wenn sich schnell herausstellt, dass auch diese Liebe nicht so einfach ist...
Mir hat der Roman sehr gut gefallen, da ich mich sehr in die Geschichte hinein versetzen konnte. Auch in meiner Familie wurden wohl Kinder zur Kur gegeben, da werde ich wohl selbst forschend aktiv werden. Der Kontext Nordseeinsel geht mir persönlich ebenso nah. Ich finde es großartig, dass dieses doch beinah unbekannte Thema deutscher Geschichte hier aufgegriffen wird. Es hätte noch stärker verwendet werden können, aber so ist der Roman packend und intensiv, aber dennoch noch unterhaltsam. Sicherlich mag er Betroffene triggern, ihnen aber hoffentlich auch den Mut geben, darüber zu sprechen.
Protagonistin Hanna reist damit Teenie-Tochter nach Borkum, um über das ehemalige Kinderkurheim Villa Aurelia zu recherchieren. Schnell zeigt sich, dass sie mit ihrer Recherche in ein Wespennest gestochen hat, denn während einige Menschen versuchen ihre Recherche zu torpedieren, erhält sie gleichzeitig anonyme Hinweise zugespielt. Außerdem erhält Hanna viel Hilfe vom attraktiven Inselarzt Ole, was auch nicht bei allen Insulanern gut ankommt.
Die Geschichte um das Kinderkurheim erhält ihre Dramatik durch Tagebuch Einträge sowie regelmäßige Interviews einer Betroffenen. Und die haben es in sich, denn man nimmt die beklemmende Atmosphäre des Heims auf und die Schilderungen sind sehr aufwühlend.
Daher ist die lockere Liebesgeschichte, die ebenfalls im Roman vorkommt, das entspannte Kontrastprogramm. Auch wenn sich schnell herausstellt, dass auch diese Liebe nicht so einfach ist...
Mir hat der Roman sehr gut gefallen, da ich mich sehr in die Geschichte hinein versetzen konnte. Auch in meiner Familie wurden wohl Kinder zur Kur gegeben, da werde ich wohl selbst forschend aktiv werden. Der Kontext Nordseeinsel geht mir persönlich ebenso nah. Ich finde es großartig, dass dieses doch beinah unbekannte Thema deutscher Geschichte hier aufgegriffen wird. Es hätte noch stärker verwendet werden können, aber so ist der Roman packend und intensiv, aber dennoch noch unterhaltsam. Sicherlich mag er Betroffene triggern, ihnen aber hoffentlich auch den Mut geben, darüber zu sprechen.