Liest sich unterhaltsam und flüssig
Der Klappentext klingt vielversprechend, ich mag Bücher, in denen sich Stück für Stück ein Geheimnis / frühere Geschehnisse enthüllen. Das mit "leiser Intensität und poetischem Feingefühl" hatte in mir zuerst Sorgen erweckt, daß der Text zu betont gefühlig sein würde, aber diese Sorgen hat die Leseprobe bereinigt, denn der Text liest sich flüssig und auf positive Weise handfest. Man ist gleich im Geschehen drin und durch die schnellen Perspektivwechsel kommt zusätzlich Abwechslung und Bewegung hinein. Gefällt mir.
Der Stil ist leicht lesbar. Schade finde ich, daß uns hier vieles schon gleich auf dem Silbertablett geliefert wird, wie z.B. dies:"Andererseits wäre er vielleicht nicht dieser penible Kauz geworden, der nur für seine Arbeit lebte und zwanghaft nach Ordnung strebte." So etwas kann man wesentlich eleganter vermitteln, ohne es direkt auszusprechen. Auch später gibt es immer wieder solche Stellen, bei denen ich denke: "Wie wäre es mit etwas mehr show, don't tell?"
Auch daß Martin nur einen Blick auf das zufällig aufgesammelte Flugblatt werfen muss, um gleich voller Entschlossenheit zu denken, nichts auf der Welt würde ihn davon abhalten, das Geheimnis zu entschlüsseln, fand ich etwas platt. Wirkliche Tiefe erwarte ich von dem Buch jetzt nicht unbedingt, aber dennoch weckt es Interesse und verspricht gute Unterhaltung.
Das Erzähltempo ist gut, später kommen noch die Rückblicke dazu und alles fügt sich gelungen zusammen. Die erfreulich lange Leseprobe war jedenfalls schon mal unterhaltsam und gut lesbar und ich würde gerne erfahren, wie es weitergeht und was sich noch offenbart.
Der Stil ist leicht lesbar. Schade finde ich, daß uns hier vieles schon gleich auf dem Silbertablett geliefert wird, wie z.B. dies:"Andererseits wäre er vielleicht nicht dieser penible Kauz geworden, der nur für seine Arbeit lebte und zwanghaft nach Ordnung strebte." So etwas kann man wesentlich eleganter vermitteln, ohne es direkt auszusprechen. Auch später gibt es immer wieder solche Stellen, bei denen ich denke: "Wie wäre es mit etwas mehr show, don't tell?"
Auch daß Martin nur einen Blick auf das zufällig aufgesammelte Flugblatt werfen muss, um gleich voller Entschlossenheit zu denken, nichts auf der Welt würde ihn davon abhalten, das Geheimnis zu entschlüsseln, fand ich etwas platt. Wirkliche Tiefe erwarte ich von dem Buch jetzt nicht unbedingt, aber dennoch weckt es Interesse und verspricht gute Unterhaltung.
Das Erzähltempo ist gut, später kommen noch die Rückblicke dazu und alles fügt sich gelungen zusammen. Die erfreulich lange Leseprobe war jedenfalls schon mal unterhaltsam und gut lesbar und ich würde gerne erfahren, wie es weitergeht und was sich noch offenbart.