Ein tolles Buch!

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gedankenlabor Avatar

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>>Jeder sucht etwas...
Das Glück, einen Ausweg, sich selbst, die große Liebe, die Erfüllung, die Freiheit oder eine Antwort.<<
Mit „Der Sommer, der uns blieb“ hat Greta Herrlicher einen Roman geschrieben, der uns zum einen in eine idyllische Kleinstadt führt und zum anderen aus verschiedenen Perspektiven am Leben der ehemaligen Jugendfreunde Britta, Pia und Martin teilhaben lässt. Während Martin bei seiner Mutter wohnt und im Familienunternehmen stark eingebunden ist, möchte Britta sich um ihren dementen Vater kümmern und stellt schnell fest, dass er sie doch mehr braucht als gedacht. Und dann ist da noch die so lebenshungrige Pia, die so wild und frei scheint und doch so unglaublich viel auf dem Herzen trägt und sehr krank ist.
Die Wege der drei führten damals auseinander, man spürt schnell sobald die drei sich wieder treffen, dass etwas zwischen ihnen steht. Und während sie eigentlich alle ganz unterschiedliche Wege gehen, führt das Leben sie wieder zusammen und unausgesprochenes bekommt die Chance gesagt zu werden... Und das hat Greta Herrlicher für mein Empfinden wirklich sehr schön gemacht und gezeigt, dass letztlich jeder sein ganz eigenes Päckchen zu tragen hat und wie wichtig tiefe Freundschaft und Nächstenliebe ist. Gleichzeitig gibt es immer wieder Rückblenden in die Jugendzeit der drei und auch das hat mir sehr gefallen! Hier bekommen wir nämlich ganz viel Sommer, Badesee usw. mit einer großen Portion nostalgischer Details, die mich oft zum schmunzeln gebracht haben, weil ich es selbst noch aus meiner Jugend kenne.
Mein Fazit: Ein wirklich leicht zu lesender Roman, perfekt für die Sommermonate mit einer gewissen Tiefe die mich als Leser nicht zu sehr gefordert hat beim lesen, aber dennoch ganz viel gibt und zeigt, besonders eben das Leben mit all seinen Ecken und Kanten und den kleinen feinen Momenten, die das Leben so wertvoll machen.