einfühlsamer Roman
Mir hat bereits der Start in den Roman so gut gefallen. Henry ist der Haupt-Protagonist und er ist mir schon sehr sympathisch. Ich kann auch Parallelen zwischen ihm und mir entdecken, was es mir leicht macht, mich in die Geschichte einzufühlen. Er hat einige soziale Schwierigkeiten, weil er immer darauf achtet, anderen den Vortritt zu lassen, so auch in der Liebe. Mit Hilfe seiner Arbeitskollegin kommt dann aber ein Date zustande mit Molly. Molly ist mir nicht ganz so sympathisch, sie hat zwar ein großes Herz und ist ein liebenswerter Mensch, aber sie ist unglaublich hektisch, mitteilsam und immer in Action. Sie reißt Henry mit und gemeinsam erleben sie allerhand suspekte und zum Teil auch gefährliche Situationen und lernen sich dadurch immer besser kennen. Henry hat während dieser Kennenlernphase plötzlich die Gabe, die Tiere sprechen zu hören und bei den Äußerungen der Tiere musste ich echt oft lachen, es war so lustig, sich die Situationen vorzustellen! Besonders gut gefallen haben mir die Sprüche der Kampffische. Ich fand aber, daß die Kommunikation mit den Tieren in dem Buch etwas zu kurz kam und für mich kam auch eigentlich die Liebe zu kurz, denn ein Liebesroman ist es auch nicht. Es ist eher ein hoffnungsvoller Roman darüber, seine Umgebung bewusster wahrzunehmen, mit den Menschen um sich herum einen besseren Kontakt aufzubauen und auch in den kleinen Momenten das Gute zu sehen. Meine Lieblings-Charaktere waren Henry und sein Mitbewohner Yaryk. Die Sprüche von Yaryk waren auch oft echt zum lachen und so sympathisch! Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist ein richtiges Wohlfühlbuch, in das man hineinversinken kann und es transportiert beim Lesen auch einige unterschwellige Botschaften und Aha-Erlebnisse. Der Schreibstil ist sehr locker und leicht. Vielleicht sollte man doch öfter mal auf die Tiere hören und deren Ratschläge befolgen. ;)