Redebedarf oder was wollen sie sagen?

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heikek Avatar

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Schon der Titel des Debutromans von Robert Isaacs ist so interessant und dann noch das schöne Cover. Beides hat mich dazu verführt, mir das Buch anzuschauen. Der Roman ist im Ullstein Verlag erschienen und wurde von Sabine Hübner aus dem Englischen übersetzt.
Henry ist ein netter, junger Mann, aber voller Hemmungen und Bedenken. Er geht Konflikten lieber aus dem Weg und überlässt anderen die Lorbeeren. Als Henry und Molly ihr erstes Date im Central Park haben, passiert es das erste Mal. Ein kleiner Vogel, ein Magnolienwaldsänger, macht Henry mit derben Worten an und das auch noch ziemlich massiv. Henry ist erschrocken und glaubt, dass er sich verhört hat. Aber dann hört er auch die Dialoge zwischen den Fischen seines Mitbewohners Yarik. Als er eines Tages am Bahnsteig das Gespräch zwischen Ratten verfolgt, nimmt die Geschichte ihren Lauf.
Der Roman ist eine Mischung aus Liebes-, Kriminal- und Phantasiekomödie und die Handlung nimmt immer wieder einmal ungeahnte Wendungen. Henry und Molly, aber auch Henrys Kollegin Jackie und sein Mitbewohner Yarik sind sympathisch und witzig. Die heimlichen Stars der Geschichte aber sind die Zwergspitzedame Gracie und Yariks Kampffische Dzedka und Lazavik. Der Roman hat mir viel Spaß bereitet.