Die Legende der Vier Wünsche

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la calavera catrina Avatar

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Emma kennt von ihrer Oma die Legende über das Portal, das vier Wünsche erfüllt – jede Woche einen. In diesem Jahr bietet sich die letzte Möglichkeit. Emma hat mit ihren Freunden das Portal gefunden und ihre Wünsche abgeschickt, aber leider geht nicht alles glatt und ihr großer Bruder, der auch auf sein angeborenes Wunschrecht besteht, ist dabei nicht unschuldig. Jemand anderem passiert genau das, was Emma sich gewünscht hat und diese Person ist gar nicht glücklich darüber.

Emmas Wünsche nach mehr Selbstbewusstsein, Attraktivität, Anerkennung und ein bisschen Glück für ihrer Mutter sind ihrem Alter entsprechend nachvollziehbar. Sie möchte wie alle anderen auch gut in ihrer Schule integriert sein und mithalten. Außerdem hat sie alles dafür getan, um bei der Schülerratsvertretung mitwirken zu können. Was dann passiert, ist bitter für Emma, aber sie gibt nicht auf, wächst über sich hinaus und stellt sich einem abgedrehten Abenteuer. Durch die Ich-Perspektive ist man ganz nah an ihrer ins Chaos gestürzten Gefühls- und Gedankenwelt. Es gibt viele Dialoge und der Wortwechsel ist oft witzig und sprüht vor warmherziger Lebensfreude und positiver Energie. Es ist diese aufregende Seite des Erwachsenenwerdens, die ansteckend wirkt und authentisch gezeigt wird, sodass man sich darin wieder findet. Manches bleibt enttäuschend flach, obwohl man tiefere Botschaften hätte mitgeben können (Streit, Versöhnung etc.), aber das schadet der Handlung nicht. Die skurrile Entwicklung, in der auch Hamburger, eine Mütze und Fische eine Rolle spielen, und die Prise Magie garantieren spaßige Unterhaltung für Kinder ab 10 Jahren und helfen garantiert bei Langeweile.