Oh Tofino ...

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e.jane Avatar

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„Der Sturm zwischen uns“ spielt wie jedes von Carley Fortunes Büchern wieder in einer träumerisch schönen kanadischen Landschaft, in die man sich am liebsten dazu teleportieren würde.

Das Cover ist, wie die anderen Bücher zuvor auch, im selben Illustrationsstil gestaltet und wirkt direkt wieder sehr einladend.

Die Geschichte erzählt von Frankie, die kurz vor ihrer Hochzeit von ihrem Verlobten verlassen wird, aber schließlich trotzdem in die Flitterwochen fährt. Allerdings mit ihrem besten Freund George …

Anders als bei den anderen Bücher von Carley, wurde ich diesmal nicht sofort warm mit den Charakteren. Frankies Trauer um die geplatzte Hochzeit konnte ich beim Lesen leider nicht wirklich mitfühlen, da sie mir nicht tief genug beschrieben wurde. Genauso ging es mir auch bei der Freundschaft zwischen ihr und George. Mir fehlte die ganze Zeit das gewisse Etwas, das Vertrauen und heimelige Gefühl, das eine Freundschaft seit Kindheitstagen ausstrahlt. Sie wirkten auf mich teils eher wie gute Bekannte, zwischen denen sich nun Gefühle entwickeln.
Da es bei den anderen Büchern von ihr sonst überhaupt nicht so war, sondern ich die Charaktere und deren Beziehungen immer unglaublich authentisch beschrieben fand, war ich dieses Mal hiervon leider etwas negativ überrascht.

Was sich aber nicht verändert hat, ist die Leichtigkeit der Geschichte. Das Buch ist flüssig und locker geschrieben, sodass man schnell in die Geschichte hineinfindet. Ein Großteil trägt hier die detailreiche Beschreibung Tofinos bei, bei der man merkt, dass Carley Fortune selbst Kanadierin ist und für die Settings ihrer Bücher an die Orte reist, um uns einen authentischen Eindruck liefern zu können.

„Der Sturm zwischen uns“ war trotzdem ein schönes Buch, und ich freue mich schon darauf, in welche Geschichte sie uns im nächsten Buch entführen wird.