sehr tiefgehend!
yuval ist keine figur die von anfang an genau weiß wohin sie möchte. gerade seine unsicherheit macht ihn für mich greifbar. ich fand es interessant ihn bei der auseinandersetzung mit seinem bisherigen leben zu begleiten und mitzuerleben wie sich seine sicht auf sich selbst und die welt verändert. manchmal braucht es offenbar einen gewissen abstand zum gewohnten alltag um überhaupt zu erkennen was einen unzufrieden macht und welche vorstellungen man vielleicht nur übernommen hat.. der suchende ist für mich ein nachdenklicher roman der dazu einlädt das eigene leben und die eigenen vorstellungen einmal aus einer anderen perspektive zu betrachten. yuvals reise zeigt das veränderung nicht an ein bestimmtes alter gebunden ist und man nie zu spät damit beginnt sich selbst neue möglichkeiten zu eröffnen. besonders die frage wie viel von unserem bisherigen leben wirklich zu uns gehört hat mich beschäftigt. ein buch für alle die gerne geschichten lesen die über die handlung hinaus noch eigene gedanken anstoßen!!