Eine typische Marc-Uwe-Kling-Geschichte

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hope08 Avatar

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Ich liebe den Schreibstil von Marc-Uwe Kling, dieser einzigartige Humor kommt auch in „Der Tag, an dem Max dreimal ins Auto gekotzt hat“ wieder zum Vorschein. Die Geschichte ist nicht nur für Kinder amüsant und kurzweilig zu lesen, auch Erwachsene haben ihren Spaß daran, denn der Autor schafft es immer wieder, kleine Anspielungen einfließen zu lassen, die Kinder noch nicht erfassen können. Bei der Hörbuch-Version gefällt es mir sehr gut, dass der Autor (wie bei allen seiner Bücher) das Hörbuch selbst liest und die Stimme ja nach Figur, welche gerade spricht, verstellt, das macht das Hörerlebnis lebendig, sehr angenehm und umso lustiger.

Die Figuren sind dem Leser wahrscheinlich bekannt, da es sich um Teil 5 der Buchreihe handelt. Ich finde die Konstellation sehr passend gewählt, da die Figuren trotz ihrer individuellen Eigenheiten, Sprech- und Denkweisen als Familie miteinander zurechtkommen müssen und wollen. Das ist bei dieser Familie nicht immer einfach, aber dafür laufen die Ereignisse erstaunlich harmonisch ab. Die Erklärung der Dynamiken und der Welt aus Tiffanys Sicht ist wie immer interessant und trägt zum Witz der Geschichte bei.

Die Geschichte selbst war spannend und wirklich ereignisreich. Von einer Herausforderung zur nächsten meistern die Eltern von Tiffany, Luisa und Max die Situation oft beeindruckend souverän. Bei dieser Familie ist wirklich immer etwas los. Zu schade, dass dieser rasante Tag mit der ganzen Familie von Tiffany schon wieder vorbei ist – wobei der Vater wohl heilfroh darüber ist. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Geschichte, bzw. hoffe ich auf viele weitere.

Mein Fazit: Eine große Empfehlung für alle Fans von Marc-Uwe Kling und jene, die etwas zu lachen haben wollen. Diese Geschichte ist einfach klasse – absolut lesenswert!