ein schwacher Menger

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mocbeth Avatar

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Mir tun die 2 Sterne fast selber weh, aber anders geht es diesmal nicht.
Obwohl sich das Buch locker flockig für seine 400 Seiten wegliest und es auch Verknüpfungen zu den "Vorgängern" Finster und Angst hat, kann es leider nicht überzeugen. Sei es mit Nova, die im Verlauf immer naiver und anstrengender wird, genauso wie die Mitbewohner, die manchmal völlig ferngesteuert wirken (bei manchen nachvollziehbar, bei anderen gar nicht) oder der Auflösung, die nun so gar nicht machbar wäre?
DIe Grundidee ist super, immer mehr KI und die doch heimliche Angst, dieser ausgeliefert zu sein weil sie ein Eigenleben entwickelt, Cube von Tom Hillenbrand lässt grüßen.
ABER: um manche Handlungen - gerade am Ende - so durchzuführen, müsste man sich schon seeeehr sicher sein das die Personen so handeln wie gedacht. Vor allem, was ist Konrads Auftrag? Wie soll er am Ende das mit der Nachricht gemacht haben um dann im Keller so auszuflippen, hä? ja, ein paar kleine Logikfehler schmälern hier und da leider auch das Ergebnis, aber vllt nur weil ich schon insgesamt so unzufrieden bin.
KI ist aber sehr interessant, nächster Stop wird die Burg von Poznanski