Eine Tragödie

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mellilein Avatar

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Thomas stürzt sich 50 Meter in die Tiefe, und das am Arbeitsplatz. In der Kanzlei wird Simon mit der Aufarbeitung beauftragt, Maria ist Zeugin und Viktor vom Kriseninterventionsteam ist erster Ansprechpartner für Maria und Thomas' Eltern.

Soweit die Hauptakteure dieser Geschichte.

Der Prolog hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Leider konnte der Rest des Buches dem Prolog absolut nicht standhalten.

Eine mehr oder weniger Aneinanderreihung von Gesprächen, Überlegungen, versuchter Aufklärung ohne letztendlich zu einem Ergebnis über die Motive von Thomas zu erlangen.

Ich hatte immer gehofft, dass das Ruder noch herumgerissen wird, aber die Story tröpfelt so dahin.

Das Cover finde ich sehr sprechend und wirklich gelungen. Der Rest des Buches - naja, man muss die Art mögen. Der Schreibstil ist gut lesbar und die Charaktere gut beschrieben. Der Ausflug in die NS-Zeit hätte es für mich jetzt nicht gebraucht, soll aber wohl erklären warum auch heutige Generationen über Gene noch in Angst leben.