Thomas schafft das…nicht!
Ausgerechnet auf das sündhaft teure Werk „Birth of an Artist“, und direkt vor den Augen seiner Kollegin María Polonio, stürzt der Jurist Thomas Siebenmorgen in den Tod. Tief erschüttert fragt sie sich, ob sie diesen Sturz hätte verhindern können und was den verzweifelten Mann über das Geländer trieb. Auch andere suchen nach Gründen und dabei kommen immer mehr Facetten des Charakters von Thomas zu Tage. Einem strebsamen Mann, der es immer alleine schaffen wollte. „Doch manchmal ist zuviel nicht genug“, schreibt der Autor.
Der unsichtbare Elefant von Max A. Edelmann ist kein lautes Buch und kein einfaches. Es fordert vom Leser, sich ganz darauf einzulassen. Die kurzen Kapitel, mit anfangs recht stereotypen Personenbeschreibungen, erscheinen eindimensional, doch zunehmend vernetzen und kreuzen sich die Erzählstränge. So fließen die fein gedrechselten Sätze dahin, nehmen den Lesenden mit und belohnen ihn mit einer lehrreichen Lektüre. Der rote Faden, welcher sich durch das Buch zieht, ist der tiefe Sturz von Thomas. Dieser wird auch symbolisch in einer klaren Strichzeichnung dargestellt und ziert sowohl das Cover wie auch den Beginn jeden Kapitels.
Wer spricht über die Gründe, das „Warum“, den unsichtbaren Elefanten? Keiner will schuld sein am Tod von Thomas und doch erkennt der aufmerksame Leser viele Verantwortlichkeiten, oft nur schlecht getarnt als geheucheltes Mitgefühl. Im Buch steht sinngemäß, daß ein Suizid wie ein Blitz einschlägt, doch geschieht das wirklich aus heiterem Himmel? Sind wir nicht alle verbunden über Raum und Zeit, auch dieses sinngemäße Zitat sollte Erwähnung finden.
Indem ich mich dem Textfluss hingab, hat mich das Buch reich belohnt. Mir tat Thomas Siebenmorgen sehr leid, er litt schweigend. Möglicherweise sollte man weniger auf die laut jammernden Mitmenschen achten und dafür mehr auf die Stillen. Die Schar genügsamer Menschen, die möglicherweise nicht einmal selber merken oder es sich eingestehen, wie es um sie steht. Ich für meinen Teil habe ich mir vorgenommen, in Zukunft mehr auf Nichtgesagtes zu achten.
Der unsichtbare Elefant von Max A. Edelmann ist kein lautes Buch und kein einfaches. Es fordert vom Leser, sich ganz darauf einzulassen. Die kurzen Kapitel, mit anfangs recht stereotypen Personenbeschreibungen, erscheinen eindimensional, doch zunehmend vernetzen und kreuzen sich die Erzählstränge. So fließen die fein gedrechselten Sätze dahin, nehmen den Lesenden mit und belohnen ihn mit einer lehrreichen Lektüre. Der rote Faden, welcher sich durch das Buch zieht, ist der tiefe Sturz von Thomas. Dieser wird auch symbolisch in einer klaren Strichzeichnung dargestellt und ziert sowohl das Cover wie auch den Beginn jeden Kapitels.
Wer spricht über die Gründe, das „Warum“, den unsichtbaren Elefanten? Keiner will schuld sein am Tod von Thomas und doch erkennt der aufmerksame Leser viele Verantwortlichkeiten, oft nur schlecht getarnt als geheucheltes Mitgefühl. Im Buch steht sinngemäß, daß ein Suizid wie ein Blitz einschlägt, doch geschieht das wirklich aus heiterem Himmel? Sind wir nicht alle verbunden über Raum und Zeit, auch dieses sinngemäße Zitat sollte Erwähnung finden.
Indem ich mich dem Textfluss hingab, hat mich das Buch reich belohnt. Mir tat Thomas Siebenmorgen sehr leid, er litt schweigend. Möglicherweise sollte man weniger auf die laut jammernden Mitmenschen achten und dafür mehr auf die Stillen. Die Schar genügsamer Menschen, die möglicherweise nicht einmal selber merken oder es sich eingestehen, wie es um sie steht. Ich für meinen Teil habe ich mir vorgenommen, in Zukunft mehr auf Nichtgesagtes zu achten.