Unausgesprochen
Wenn ein Problem unübersehbar ist und dennoch nicht ausgesprochen wird, spricht man von einem Elefant im Raum. Jeder ist sich darüber bewusst, doch niemand sagt etwas darüber. Doch was ist ein unsichtbarer Elefant? Max A. Edelmann beschreibt im gleichnamigen Roman, wie eine Situation andere mehr oder weniger direkt beeinflusst.
Anwalt Thomas Siebenmorgen springt aus dem Fenster seines Büros in den Tod. Dieser Akt wirft viele Fragen auf. Maria, die im selben Gebäude arbeitet, muss die miterleben Bilder erst einmal verarbeiten. Dabei spielt Viktor vom Kriseninterventionsteam ebenso eine Rolle wie Polizist Patrick. Und dann ist da noch ein dunkles Geheimnis….
Ich fand den Roman spannend zu lesen. Da der Sprung direkt zu Beginn passiert ist, stand das Warum offen im Raum. Interessant ist, wie unterschiedlich die Charaktere damit umgegangen sind. Für Patrik und Viktor gehört es zum Alltag, während die Eltern des Toten, speziell sein Vater, alles abstreiten möchten. Die Mutter kann sich wenig durchsetzen, was vor allem in Szenen wo Viktor vor Ort ist deutlich wird. Der Vater bestimmt die Zuständigkeiten und lässt sich nicht reinreden. Damit hat er auch seinen Sohn unter Druck gesetzt.
Auch die Familiengeschichte der Siebenmorgens kommt zur Sprache. Ein leitender Anwalt hat Thomas unter Druck gesetzt- mit Kenntnissen über dessen Vergangenheit. Auch das scheint ein Auslöser der Verzweiflungstat zu sein. Daher braucht es diesen Aspekt- allerdings entstehen so unnötige Längen im Roman, die den Lesefluss verlangsamen.
Insgesamt mochte ich das tragische Buch sehr gerne. Ein Mix aus Krimi und Literatur, voller Überraschungen, Einblicke in Krisen- und Polizeiarbeit, dazu gut geschrieben erwartet die Leser. Aufgrund der unnötigen Längen gebe ich vier Sterne.
Anwalt Thomas Siebenmorgen springt aus dem Fenster seines Büros in den Tod. Dieser Akt wirft viele Fragen auf. Maria, die im selben Gebäude arbeitet, muss die miterleben Bilder erst einmal verarbeiten. Dabei spielt Viktor vom Kriseninterventionsteam ebenso eine Rolle wie Polizist Patrick. Und dann ist da noch ein dunkles Geheimnis….
Ich fand den Roman spannend zu lesen. Da der Sprung direkt zu Beginn passiert ist, stand das Warum offen im Raum. Interessant ist, wie unterschiedlich die Charaktere damit umgegangen sind. Für Patrik und Viktor gehört es zum Alltag, während die Eltern des Toten, speziell sein Vater, alles abstreiten möchten. Die Mutter kann sich wenig durchsetzen, was vor allem in Szenen wo Viktor vor Ort ist deutlich wird. Der Vater bestimmt die Zuständigkeiten und lässt sich nicht reinreden. Damit hat er auch seinen Sohn unter Druck gesetzt.
Auch die Familiengeschichte der Siebenmorgens kommt zur Sprache. Ein leitender Anwalt hat Thomas unter Druck gesetzt- mit Kenntnissen über dessen Vergangenheit. Auch das scheint ein Auslöser der Verzweiflungstat zu sein. Daher braucht es diesen Aspekt- allerdings entstehen so unnötige Längen im Roman, die den Lesefluss verlangsamen.
Insgesamt mochte ich das tragische Buch sehr gerne. Ein Mix aus Krimi und Literatur, voller Überraschungen, Einblicke in Krisen- und Polizeiarbeit, dazu gut geschrieben erwartet die Leser. Aufgrund der unnötigen Längen gebe ich vier Sterne.