Der spannende Blick in die Vergangenheit!
Melanie Levensohn: Deutsches Kind
Wer bereits Melanie Levensohns „Der Morgen nach dem Regen“ gelesen hat, weiß längst, dass die Autorin spannende Plots mit Tiefgang der Charaktere auf historischem Hintergrund serviert. Und das auch noch in einem wirklich beeindruckenden Erzählstil.
So auch in ihrem neuen Roman „Deutsches Kind“.
Dabei ist das besagte Kind - Johannes - zwar im Deutschland der Nachkriegszeit geboren, der Vater aber französischer Besatzungssoldat. Der Vater muss zurück, die Mutter Liese verliert anschließend ihr Kind im Rahmen eines groß angelegten Kindertransfers und wird unter neuem Namen zur Adoption freigegeben.
Und schon ist man mittendrin in der Geschichte. Lieutenant Escoffier steht eines Tages mit einem „Quartiersschein“ vor der Wohnung der Familie Kirchner, von Liese, Katrin und deren Mutter. Der Vater irgendwo in Russland verschollen.
Lieses Furcht vor dem ungebetenen Gast, der von nun an bei ihnen wohnen wird, aber der stets zuvorkommend und freundlich scheint, was in Zeiten der Besatzung nicht selbstverständlich ist, verschwindet schnell. Bald ist er wie ein Lichtblick in diesen dunklen Tagen, in denen es im zerstörten Deutschland nichts gibt, außer Arbeit, Kartoffelkäfer, Warteschlangen für rar gesäte Lebensmittel und den Blick der strengen Mutter.
Dann der erste Kuss und wir Leser wissen bereits von einem Kind, das entstehen wird.
Auf einer weiteren Zeitebene lernt man Johannes Enkelin Maya kennen. Der Großvater erklärt ihr bereits im Prolog, dass alles miteinander verbunden sei, „so, wie dieser Tag mit der Nacht, wie Ebbe und Flut, Sommer und Winter, … getragen von der Energie zwischen Mensch, Erde und Sternen.“ Später wird er sie darum bitten, Recherchen über seine Mutter anzustellen, von der er als zweijähriger Bub getrennt worden ist. Den Trennungsschmerz hat er nie überwunden, und bevor seine eigene Reise zu Ende geht, will er Klarheit. So beginnt auch für Maya eine Reise in die spannende Vergangenheit ihrer Familie, an der wir auf jeden Fall teilhaben sollten!
Wer bereits Melanie Levensohns „Der Morgen nach dem Regen“ gelesen hat, weiß längst, dass die Autorin spannende Plots mit Tiefgang der Charaktere auf historischem Hintergrund serviert. Und das auch noch in einem wirklich beeindruckenden Erzählstil.
So auch in ihrem neuen Roman „Deutsches Kind“.
Dabei ist das besagte Kind - Johannes - zwar im Deutschland der Nachkriegszeit geboren, der Vater aber französischer Besatzungssoldat. Der Vater muss zurück, die Mutter Liese verliert anschließend ihr Kind im Rahmen eines groß angelegten Kindertransfers und wird unter neuem Namen zur Adoption freigegeben.
Und schon ist man mittendrin in der Geschichte. Lieutenant Escoffier steht eines Tages mit einem „Quartiersschein“ vor der Wohnung der Familie Kirchner, von Liese, Katrin und deren Mutter. Der Vater irgendwo in Russland verschollen.
Lieses Furcht vor dem ungebetenen Gast, der von nun an bei ihnen wohnen wird, aber der stets zuvorkommend und freundlich scheint, was in Zeiten der Besatzung nicht selbstverständlich ist, verschwindet schnell. Bald ist er wie ein Lichtblick in diesen dunklen Tagen, in denen es im zerstörten Deutschland nichts gibt, außer Arbeit, Kartoffelkäfer, Warteschlangen für rar gesäte Lebensmittel und den Blick der strengen Mutter.
Dann der erste Kuss und wir Leser wissen bereits von einem Kind, das entstehen wird.
Auf einer weiteren Zeitebene lernt man Johannes Enkelin Maya kennen. Der Großvater erklärt ihr bereits im Prolog, dass alles miteinander verbunden sei, „so, wie dieser Tag mit der Nacht, wie Ebbe und Flut, Sommer und Winter, … getragen von der Energie zwischen Mensch, Erde und Sternen.“ Später wird er sie darum bitten, Recherchen über seine Mutter anzustellen, von der er als zweijähriger Bub getrennt worden ist. Den Trennungsschmerz hat er nie überwunden, und bevor seine eigene Reise zu Ende geht, will er Klarheit. So beginnt auch für Maya eine Reise in die spannende Vergangenheit ihrer Familie, an der wir auf jeden Fall teilhaben sollten!