Zwischen Krieg, Hunger und verbotener Liebe
Die Leseprobe hat mich direkt neugierig gemacht. Besonders der Wechsel zwischen Mayas Prolog in Kalifornien und Lieses Geschichte im Deutschland des Jahres 1945 hat mein Interesse geweckt. Die Atmosphäre der Nachkriegszeit wird sehr anschaulich vermittelt – Hunger, Lebensmittelkarten, Besatzung und die ständige Angst sind deutlich spürbar. Gleichzeitig entwickelt sich zwischen Liese und dem französischen Leutnant Michel eine unerwartete Nähe, die trotz der schwierigen Zeit sehr gefühlvoll beschrieben wird. Gerade dieser Gegensatz zwischen Feindbildern, Unsicherheit und den entstehenden Gefühlen macht die Geschichte für mich besonders interessant. Mein erster Eindruck: Eine atmosphärische und emotionale Geschichte, die historische Ereignisse mit einer persönlichen Liebesgeschichte verbindet. Ich bin gespannt, wie die beiden Handlungsstränge zusammenfinden und welches Geheimnis Maya aus ihrer Vergangenheit aufdecken wird.