eine Liebe, die nicht sein darf
In diesem Familienroman werden zwei Schicksale, die hunderte Kilometer voneinander entfernt liegen und die doch so viel miteinander zu tun haben, beschrieben. Rückblickend lernt man Liese Kirchner als 17jährige kennen, die sich in den Nachkriegsjahren zu dem einquartierten französischen Lieutnant Michel Escoffier hingezogen fühlt. Diese Liebe darf aber nicht sein. Frauen, die sich nach dem Ende des 2. Weltkrieges mit einem Soldaten der Besatzer einlassen, gelten als Hure. Sowohl Mutter als auch Kind werden angefeindet, ausgegrenzt. Ich fand es unwahrscheinlich rührend, wie die Autorin diese Hingezogenheit zwischen Liese und Michel zueinander und die damit verbundenen Heimlichkeiten beschrieben hat. Liesel wird schwanger und nicht nur von den Dorfbewohnern, auch massiv von ihrer Mutter angefeindet. Dann ist es auch ihre eigene Mutter, die ihren geliebten kleinen Johannes den französischen Behörden meldet, worauf man ihn ihr wegnimmt. Einfach grausam, was diese Frau durchgemacht hat.
Dann gibt es aber auch die Geschichte von dem kleinen Jungen, der mit knapp 2 Jahren zu Fremden in ein Heim kommt, um dort auf eine Adoption zu warten. Johannes verliert alles – seine geliebte Mutter, seine Muttersprache, sogar seinen Namen und bekommt dafür eine französische Adoptivmutter, die diesen Namen nicht verdient. Allein sein Stiefvater gibt ihm eines mit auf den Weg, seine Liebe zum Weinberg und zur Weinherstellung. Für mich war es unwahrscheinlich spannend mitzuerleben, wie dieser kleine Junge seinen Weg im Leben findet. 2026 lebt er in Kalifornien und betreibt ökologischen Weinbau. Ein inniges Verhältnis hat er zu Maya, seiner Enkelin, die sich ebenfalls dem Weinbau verschrieben hat. Doch eines lässt Johannes jetzt im Alter keine Ruhe – er möchte näheres über seine deutschen Wurzeln wissen und bittet Maya nach Deutschland zu fliegen.
Dieser Roman ist wirklich sehr vielschichtig. Auf der einen Seite wird das Leben nach dem Krieg unter der Herrschaft der französischen Besatzer geschildert und auf der anderen die sich verändernden Bedingungen beim Weinanbau. Der Gefahren durch den Klimawandel und der damit zusammenhängenden Existenzangst der Weinbauern in Kalifornien. Das war für mich ein weiter Boden, der aber in meinen Augen gelungen ist. Von mir gibt’s 5 Lese-Sterne.
Dann gibt es aber auch die Geschichte von dem kleinen Jungen, der mit knapp 2 Jahren zu Fremden in ein Heim kommt, um dort auf eine Adoption zu warten. Johannes verliert alles – seine geliebte Mutter, seine Muttersprache, sogar seinen Namen und bekommt dafür eine französische Adoptivmutter, die diesen Namen nicht verdient. Allein sein Stiefvater gibt ihm eines mit auf den Weg, seine Liebe zum Weinberg und zur Weinherstellung. Für mich war es unwahrscheinlich spannend mitzuerleben, wie dieser kleine Junge seinen Weg im Leben findet. 2026 lebt er in Kalifornien und betreibt ökologischen Weinbau. Ein inniges Verhältnis hat er zu Maya, seiner Enkelin, die sich ebenfalls dem Weinbau verschrieben hat. Doch eines lässt Johannes jetzt im Alter keine Ruhe – er möchte näheres über seine deutschen Wurzeln wissen und bittet Maya nach Deutschland zu fliegen.
Dieser Roman ist wirklich sehr vielschichtig. Auf der einen Seite wird das Leben nach dem Krieg unter der Herrschaft der französischen Besatzer geschildert und auf der anderen die sich verändernden Bedingungen beim Weinanbau. Der Gefahren durch den Klimawandel und der damit zusammenhängenden Existenzangst der Weinbauern in Kalifornien. Das war für mich ein weiter Boden, der aber in meinen Augen gelungen ist. Von mir gibt’s 5 Lese-Sterne.